Sechs kleine Videos zur Heilung

(Nicht lesen und gleich die Videos ansehen? Unter dieser Einführung finden Sie die Links.)

Heilung ist immer eine Möglichkeit

Eine ganze Weile habe ich mich nicht gemeldet.
Die Sache ist die: Über ein paar Wochen habe ich auf einer langen Reise an mir selbst herumgedoktort. Das ist nun einmal meine Passion: Neue Techniken auszuprobieren und jede einzelne Funktion zu fühlen und zu perfektionieren. Der Körper will heilen und ich will lernen, wie es geht. So richtig schön ist es nicht immer. Ich habe gelernt, mich dankbar zu zeigen, ganz gleich, was kommt.
„Dankeschön!“ also, für rasende Schmerzen, wo ein verformtes Gelenk versucht, in eine günstigere Form zu fließen oder wenn ein paar Nächte vollkommen schlaflos und schweißgebadet ablaufen, weil alle möglichen Emotionen zutage kommen, die eigentlich schon lange „erledigt“ waren.

( Manche Sachen kommen immer wieder in neuer Verkleidung, es ist zum… …! Aber „danke“, auch dafür. )

Heilung ist ein anderes Wort für Leben und zu leben ist ein Abenteuer. Eine Reise. Eine Reise zurück zu uns selbst. Nicht einfach, nicht komfortabel, aber aufregend. Hinter jeden Ecke warten feurige Drachen oder bösartige Zwerge. Verstreut dazwischen liegt die eine oder andere magische Perle. Ein Riesenspaß für wahre Helden. Heldenmut ist gefragt, vor allem, wenn für lange Zeit nichts geschieht als Schmerzen, Einsamkeit und Verwirrung. Das gehört dazu. Genauso wie der stets drohendeTod.

Heilen ist nicht fremdartig und Heilen ist nicht kompliziert. Heilen ist eine angeborene Fähigkeit. Heilung liegt in uns. Unsere Vorfahren, die Menschen der ganz alten Zeit, wussten dies und ihr Wissen finden wir in alten Legenden und Märchen. Vieles darin ist schwer verständlich, denn diese Geschichten sprechen in Bildern und Metaphern.
Eines ist aber immer klar:   Wir brauchen Mut, Standhaftigkeit, Kindlichkeit und Zärtlichkeit und noch einiges mehr, an das wir uns bald wieder erinnern werden. Darüber demnächst mehr; denn dies wird das Jahr des Heilens.

Wie die mythische Reise des Helden in unseren Märchen, ist das Heilen ein ganz individueller Vorgang, der von niemandem verstanden werden kann, als von der betroffenen Person selbst. Zugleich brauchen wir zum Heilen eine Verbindung zum Ganzen, wir brauchen Helfer und Weggefährten, magische alte Frauen, Krafttiere, einen fliegenden Teppich, Lieder oder Gebete.
Was immer wir zum Heilen brauchen mögen: Niemand heilt alleine.

Ein Teil meiner Arbeit besteht daher einfach darin, da zu sein. Hinzu kommen die eine oder andere Akupunkturnadel, ein bisschen Osteopathie, Handauflegen oder auch einmal ein magisches Rezept aus dem chinesischen Altertum.

Das Heilen kann Ihnen niemand abnehmen. Heilung ist eine Reise zur Selbsterkenntnis. Aber ein wenig Ermutigung schadet nie. Deswegen habe ich unter dem Titel „Zurück zur Heilung“ sechs kleine Videos über das Heilen aufgenommen.
Sie lernen durch diese Videos nicht, wie Sie sich heilen. Aber vielleicht lassen Sie sich inspirieren, es selbst herauszufinden.
Ansonsten, wie schon gesagt, demnächst mehr. Denn dies wird das Jahr des Heilens.

Zurück zur Heilung

Meine Videoserie über das Heilen heißt: „Zurück zur Heilung“. Sie können die sechs Filmchen einzeln unter ihren Titeln anclicken. Ich empfehle aber, sie der Reihe nach anzusehen, denn sie bauen aufeinander auf.

  • 1. Selbstheilung

  • Hier geht es darum, dass Heilung eine angeborene Fähigkeit jedes lebendigen Organismus ist. Vorausgesetzt wir „popeln“ nicht allzusehr an unseren Wunden herum. Wenn es uns gelingt, uns einfach dem Prozess auszuliefern und zu vertrauen, dann heilen große und kleine Wunden (seelische, körperliche, große und kleine) irgendwann von selbst.
    Eine schwere Aufgabe. Ganz alleine ist dies kaum zubewältigen.
    Zum „herumpopeln“ gehören auch all die vielen Medikamente, mit denen wir unser Leid betäuben und uns noch mehr von unserer Umgebung und unseren Gefühlen abschneiden. Daher gibt es zum Ende des Videos ein paar kleine Hinweise, wie Sie Ihren „Medikamentenberg“ so langsam abtragen könnten.
  • 2. Eins mit allem und doch ganz ich selbst

  • Eine kleine Einführung in die chinesische Art, die Dinge zu sehen. Über das Qi, Yin und Yang, die Essenz. Es geht hier nicht um die hochkomplizierte chinesische Medizintheorie, sondern darum, zu verstehen, dass wir nicht aus festen unveränderlichen Bausteinen bestehen (Knochen, Muskeln und Organen) sondern aus einer veränderlichen, flüssigen und vibrierenden Grundsubstanz: einer Art Wasser: dem Qi. Wenn die Grundstimmung liebevoll und harmonisch ist, dann werden wir eine wunderschöne Schneeflocke, einzigartig und unverwechselbar. Wenn nicht, werden wir ein harter unförmiger Klumpen, Teil der großen Masse von Eis. Und dies entscheidet sich jeden Tag neu.
  • 3. Sei Wasser

  • „be water my friend“ sagte einst Bruce Lee, der seinen Körper nach einem schweren Wirbelsäulenunfall wieder zu Höchstleistung aufbaute. Wir betrachten noch einmal genauer, wie der Stoff funktioniert, aus dem wir bestehen. Wir sehen, anhand eines Experimentes in meiner Küche, dass es am besten ist, einfach loszulassen, wenn wir uns wandeln wollen. Mit Druck geht nichts.
  • 4. Halt die Klappe

  • Ganz gleich, was wir uns sonst noch zusammenspinnen, wir können immer nur wir selbst sein. Was uns Bücher wie „the secret“ verkaufen: das wir nämlich alles sein können, was uns gerade in den Kopf kommt oder uns als attraktiv verkauft wird, ist albern. Mit Gedanken allein können wir das Qi nicht formen.
    Erst wenn unsere Gedanken, unsere Emotionen und unsere angeborene Bestimmung im Einklang sind, realisieren wir unser Potential.Wir können nur wir selbst sein. Aber in uns liegen nahezu unendliche Möglichkeiten. Um ein Gefühl für dieses Potential zu bekommen, ist es notwendig, all die von außen eingetrichterten Gedanken abzustellen, die wie eine kaputte Schallplatte (ein Datenträger des vergangenen Jahrhunderts) wiederholen, was wir müssten und sollten und bräuchten.
    „Halt die Klappe“ ist ein sehr praktisches Mantra für diesen Zweck. Es schafft Stille in unserer Mitte. In dieser Stille entsteht Raum für unserer wahres Bewusstsein. Unsere Intention. Unser Qi, nimmt die Form an, zu der es bestimmt ist. Unsere persönliche Schneeflocke.
  • 5. Angst

  • Hier geht es um die Angstmeditation, die ich an anderer Stelle bereits beschrieben habe. Angst besiegen wir nur, indem wir uns mitten hineinplumpsen lassen. Dies ist ein einigermaßen machbarer Weg. Auch für ganz Ängstliche.
  • 6. Lachen

  • Und natürlich ist Lachen die beste Medizin. Aber nicht das falsche Lachen und starre Grinsen, bei dem wir uns selbst und andere belügen. Heilsames Lachen steigt wie ein sprudelnder Quell aus der Tiefe unseres Wesens auf und spült alles Unheil davon. Genau wie das Weinen kommt das heilsame Lachen ganz aus der Tiefe und mobilisiert all unsere Kraft.

la mia medicina cinese

„Ed è così che in quell’incontro con te, di qualche piccola ora, e poi in seguito nei giorni successivi, ho potuto chiarire meglio la natura del prossimo passo che ho da fare. Ed era quello che andavo cercando e di cui avevo bisogno.“

 

Ich liebe fremde Sprachen und die, die sie sprechen.

Ich liebe Sprachengewirr und gegenseitigen Austausch. Eine Sprache nicht zu beherrschen, oder nur mit Mühe, zwingt uns, genauer zuzuhören, unsere Phantasie zu gebrauchen, enger in Kontakt zu gehen, mit dem Körper zu sprechen, mit den Augen zu lauschen.
Wir müssen uns sachte in fremde Sprachen hineintasten, so wie ein Kind in ein wunderbar frisches Leben. Sachte und neugierig. Fremde Wörter im Munde zergehen lassen wie ein exotisches Gericht.
Zugleich erraten, wovon sie erzählen könnten. Oft sind nicht nur die Wörter unverständlich. Fremde Sprachen sprechen auch von fremden Dingen. Von unbekannten Welten. Statt ein Übersetzungsprogramm (früher: ein Wörterbuch) zu gebrauchen, müssen wir die eigene Seele dehnen. Kinder tun dies mit Begeisterung. Später erfahren wir Schicksalsschläge, Enttäuschungen, Zurückweisungen, Scham und jedes Mal fliegt ein Stückchen unserer Kinderseele davon und damit unsere Freude am Entdecken.

Kommt es so, dass manche Menschen keine Ausländer mögen?
Sind etwa ihre Seelen ganz und gar davongeflogen?

Daher heute mal ein Gastbeitrag auf Italienisch- von einer italienischen Taiji Lehrerin, die beschreibt, wie sie ihre Behandlungerlebt hat. Und ja, so hätten wir das auf Deutsch nicht geschrieben…und vielleicht auch nicht so erinnert und vielleicht noch nicht einmal so erlebt.
Wenn auch Sie etwas in Ihrer eigenen Sprache schreiben möchten: Ich bitte darum!
Aber keine Sorge, das meiste hier bliebt Deutsch. Denn meistens blogge hier ich und Deutsch kann ich halt am Besten.
Und nun weiter auf Italienisch:

 

 

Cara Christine,

rieccomi, questa volta volentieri in italiano, rispondendo a un tuo desiderio. Ultimamente, nella mia urgenza di ringraziamento e nell’entusiasmo della prima ora, ho finito con l’essere un po‘ criptica, mi sembra: vediamo se riesco a spiegarmi meglio ora, a distanza di una decina di giorni!

Quel che mi ha mosso, in quelle tre ore, credo, da te, è stata la tua capacità di arrivare in breve tempo a temi cruciali della mia personalità e del mio percorso, di aiutarmi a individuare meglio come delle strettoie, attraverso cui, passando, mi son formata: nel bene e nel male, per così dire. Certamente, come per ogni storia, sono emerse delle cose ed altre son rimaste sommerse, ma non è questo che conta, perché tutto si riflette e risuona, così che toccando un punto tutto l’insieme entra in movimento.

 

Poi mi hai tastato il polso, sprofondata nell’ascolto.

 

Non era la prima volta per me ed essendomi provata io stessa, anche se molto brevemente, in quest’arte, avevo un’idea di cosa potessi cercare. Invece il tuo responso (uso apposta la parola dell’oracolo!) aveva un’altra dimensione. Era come se tu, al di là di tutte le parole, trovassi per quella via accesso ad un sapere molto più profondo, semplice e fondamentale.
Questa cosa – la capacità di ascoltare la “pulsazione” di un essere umano – mi riempie di rispetto e di un’ammirazione meravigliata e al tempo stesso riposante. Di ammirazione perché (così mi sembra) in quell’abilità giunge a compimento, si raffina ed èsita tutto un sapere che è fatto sí di letture assidue, di studio e di ricerca, ma anche di pratica, di manualità e di arte. Riposante perché mi conferma in qualcosa che penso di sapere, ma ancora non so a pieno.

 

E poi ci son stati gli aghi!

 

Degli aghi così profondi e così dolorosi non li avevo mai provati (hanno mosso parecchio, sembra, a vedere dalle reazioni del mio corpo in seguito: occhi prima gonfi poi rossi poi lacrimanti.. poi un grande raffreddore… ancora ci sono dentro…).

Ma durante il dolore e la potenza di quegli aghetti nei punti giusti la tua presenza girovaga intorno al lettino, una mano sul polso, il tenere la testa, le parole… consola e aiuta a sopportare e a lasciar fare agli aghi il loro lavoro. E intanto le riflessioni e i pensieri fatti correvano in me questa volta attraverso il corpo, come un’emozione una commozione un movimento benefico e dolce.

 

Ed è così che in quell’incontro con te, di qualche piccola ora, e poi in seguito nei giorni successivi, ho potuto chiarire meglio la natura del prossimo passo che ho da fare. Ed era quello che andavo cercando e di cui avevo bisogno.

 

Cara Christine, un’altra volta ti ringrazio di cuore e ti faccio gli auguri per questi giorni un po‘ speciali di equinozio di festa e di fine anno. Se mi vuoi mandare ancora „la ricetta del verme cinese“, per me questi giorni potrebbero essere ideali per farci un giretto (col verme:-).

 

Anche io credo che la guarigione sia fatta da ognuno di noi. Anzi credo che fondamentalmente siamo sempre intatti (heil), in ogni momento. E com’è bello, però, in certe circostanze, incontrare l’aiuto di mediche, stregoni, amici e/o compagni di strada!

 

Con stima e affetto

 

Roberta

 

Seelenmedizin: Arbeit mit Trance und Trauma

Liebe Schülerinnen und Schüler beim 45. internationalen TCM Kongress in Rothenburg und demnächst in Denmark.

In Rothenburg haben wir erste Schritte in Richtung einer Medizin der Seele unternommen. Danke fürs Teilnehmen am 1. Teil von Seelenmedizin, dem Einführungsprogramm in die schamanisch inspirierte Medizin!
Wir haben versucht, nicht in die Fallen der Esoterik zu tappen und historische Gegebenheiten wie Schamanismus zu verkitschen, was heute sehr verbreitet ist.

Stattdessen haben wir versucht, unseren Ahnen in aller Welt, vor allem aber den chinesischen Wu Schamanen und ihren Erben, den Daoisten, mit Respekt zu begegnen, ohne sie zu imitieren.
Wir können viel von den einstigen Schamanen lernen. Die Medizin für unsere Zeit müssen wir selbst schaffen.

Es hat viel Spaß gemacht. Ihr wart eine inspiriende Truppe.

Christine Li MD -author and empress

Danke dafür!

Da demnächst in Dänemark  der 2. Teil ansteht, eine Einführung in die praktische Arbeit mit „bösen Qi“, werde ich versuchen, vorher das gesamte Skript des 1. Teils zu editieren und als PDF hier einzustellen.

Nun bin ich erstens sehr akribisch und zweitens will ich manche Dinge noch ausführlicher erklären, als unsere Zeit im Kurs es erlaubt hat. Daher weiß ich nicht, ob ich es in diesen Sommer schaffe. Ich tu mein Bestes. 

Ansonsten: Bis bald, in Dänemark!

Eure Christine Li

PS: Der Kurs 2. in Dänemark wird ebenfalls aufgezeichnet.
(Bestellung der DVD des 1. Teils über die Homepage des Rothenburger TCM Kongresses.)

PPS: Solange ich noch schreibe, hier zu Eurer Erinnerung wenigstens kurz die Inhalte, wie wir sie besprochen haben:

1. Einführung in die Seelenmedizin

Die chinesische Medizin wie wir sie heute lernen, spricht wenig von Seele. Auch in China ist Spiritualität aus der Medizin ausgegrenzt worden. Seit circa Tausend Jahren schon.
Akupunktur versucht meistens nur, am  Qi „herum zu ruckeln“.
Sie hat aber das Potential, bis zur Essenz vorzudringen. Eine solche Arbeit transformiert dann nicht nur unsere Klienten sondern auch uns selbst.
Seelenmedizin zu lernen, ist damit ein Weg und keine Ausbildung.

Über Schwierigkeiten und Fragen, auf diesem Weg.
….

2. Schamanismus

Prinzipien

  • Alles ist beseelt (Animismus)
  • Alles ist miteinander verbunden- mitakuye oyasin
  • Ein Schamane opfert sich. Es ist kein Traumberuf: Was Schamanen tun und warum „Schamanen“ und „Schamanka“ in traditionellen Kulturen lieber Bäcker wären

Unterschiedliche Ebenen der Realität

  • Oberwelt

  • Unterwelt
  • Mittelwelt
  • Der Weltenbaum- Maibaum, Sonnentanz und heilige Berge

3 Welten im alten China: Himmel, Erde, Mensch

  • Heilige Berge
  • tiefe Grotten
  • die Mitte: Mensch- eine heilige Achse zwischen Himmel und Erde

 wu Schamaninnen

  • Gebete um Regen
  • Schriftzeichen
  • Namen einiger Akupunkturpunkte
  • das Ling herabsingen und zwischen Drachen tanzen: alte Gesänge, die uns von der schamanischen Vergangenheit unserer Medizin künden
  • Wenn wir den Geruchssinn verlieren oder Töne aus dem Nichts hören: Geruchsverlust und Tinnitus- Zwei Krankheiten aus der Sicht der Wu Schamaninnen

Die Lehre von der Einheit: magische Begriffe, neu definiert

  • Dao
  • Ling
  • De
  • Qi

Angriff von außen: Dämonen, schräges Qi und Kälte

Kurze Definitionen. Die eigentliche Arbeit mit krankmachenden Einflüssen und sogenanntem „Üblen Qi“ wird Teil des nächsten Kurses, in dem es um praktische Arbeit geht

3. Veränderte Bewusstseinszustände

Vorrede: Alles halb so wild. Aber auch immer noch halb wild.

Veränderte Bewusstseinszustände sind weder selten noch bedrohlich. Sie waren allen Völkern zu allen Zeiten der menschlichen Geschichte wohlbekannt. Schamanen, Yogis und Buddhisten kannten diese Zustände, wussten zwischen unzähligen verschiedenen Formen zu unterscheiden und konnten sie bewusst zu heilenden Zwecken einsetzen.
Um zu einer Medizin zurückzufinden, die Körper und Geist als Einheit versteht, statt an überwiegend körperlichen Symptomen herumzudoktern, werden wir in Zukunft wieder mehr lernen, unsere eigenen inneren Zustände zu beeinflussen.

Es gibt viele unterschiedliche Zustände: Langeweile, innere Leere, Überreiztheit, Angst, Verwirrung sind bekanntere davon. Die meisten Menschen in unserer Kultur kennen darüberhinaus die eine oder andere Form des Rausches. Gelegentlich erleben Musiker und Extremsportler die eine oder andere Form von Ekstase.
Alles, was darüber hinausgeht, out-of-body Erfahrungen (OBE), Nahtod-Erlebnisse, Halluzinationen, religiöse Visionen, Regression in die Vergangenheit und Reisen zu den Sternen gelten als „krank“ und bis auf wenige Ausnahmen reagieren die meisten Menschen eher verängstigt darauf.

Die Angst resultiert daher, dass wir Dinge sehen und erleben, die in unserem dreidimensionalen Alltag keinen Namen haben. Das liegt nicht daran, dass diese Dinge „unwahr“ sind, sondern daran, dass wir ihnen gegenüber noch (!) sprachlos sind.
Was keinen Namen hat, existiert nicht. Dennoch darüber reden zu wollen, wird als „Aberglaube“ bezteichnet. Diese Ausgrenzung hilft denen, die davon betroffen sind, gar nicht.

Wenn wir annehmen müssen, dass ein schwarzer Mann unter dem Bett liegt, hilft es uns nicht, einfach nicht unters Bett zu sehen. Im Gegenteil
Unseren Klienten ist schon sehr weit geholfen, wenn Sie einen Begriff für ihre außerordentlichen Erlebnisse haben- Wenn wir Rumpelstilzchens Namen wissen, verliert er seine Macht über uns. (Und im Unterschied zum Märchen der Brüder Grimm, war Rumpelstilzchen vermutlich ein mächtiger und furchteinflößender Geist, und kein lächerliches kleines Männlein.)
Um unbekannte Phänomene zu benennen und in unsere Welt zurückzuholen, können wir viel von alten Kulturen lernen. Wir können auch unsere eigene Mitte- die benennende Instanz benutzen, um neue Wahrnehmungen, die in veränderten Bewusstseinszuständen auf uns einstürzen nach und nach wieder in unsere Welt zu integrieren.
Die weißen Flecken auf unserer Landkarte werden dann wieder bunter.

Wichtige Methoden, aus der Enge unserer Welt zu entfliehen und neue Begrifflichkeiten zu erleben:

  • schamanische Ekstase
  • Hypnose
  • Traumaregression

Schamanische Ekstase

  • Trommeln, Rhythmen, Wiederholung
  • Entheogene Pflanzen (und Tiere)
  • Hitze, Kälte
  • Übermüdung
  • Hunger
  • Schmerz
  • Angst

Schamanen traumatisieren sich bewusst und mit großer Kunstfertigkeit, um  Mechanismen zu aktivieren, die physiologischerweise in allen Lebewesen angelegt sind, um mit extremen Situationen umzugehen. Dabei wird nicht nur der Körper, sondern auch das Bewusstsein hochgradig aktiviert. Die Ähnlichkeiten zwischen der schamanischen Ekstase und posttraumatischem Stress- PTSD liegen auf der Hand.
Auch Regressionen, Reisen in die Vergangenheit können als schamanische Reisen verstanden werden.

Außer sich zu sein ist gar nicht so selten.
Im Unterschied zum Trauma können Schamanen die veränderte Physiologie ihres Traumas kontrollieren und nutzen.

Hypnose: gackere wie ein Huhn

was Hypnose begünstigt

Autorität

Angeregte Phantasie und hohe Erwartung

Starke Emotionen

Schmerz

Verwirrung

Zeichen von Hypnose

Augenrollen

Tiefe Entspannung

Kälte

Verlangsamter Puls

Verlangsamte Sprache

In tieferer Hypnose: Unvermögen zu sprechen oder sich zu bewegen

Am Anfang war das Wort: Kommunikation mit einem wenig geschützten Unterbewusstsein

Kurze, einfache Sätze (Wie mit einem intelligenten Kleinkind)

Positiv. Sicherheitshalber keine Verneinung.

Wiederholen

Im Rhythmus der Atmung

In ihrer Sprache- Worte und Ausdrücke aus der Anamnese verwenden

Nach der Hypnose

Zurückrufen

Der posthypnotische Kater

Langzeitwirkung  und Suggestibilität

Der westliche Weg (im Kurs nicht besprochen)

Progressive Entspannung
Verwirrung
Suggestion
Schreck- Instant Hypnose
Erickson, NLP, Werbung: Sonderformen der Hypnose

Der östliche Weg

Induktion
Meditation

 

4. Traumalehre

was ist ein Trauma

Beispiele (Krieg, OP, Missbrauch, soziales Trauma, Anästhesie)
andere Beispiele: Wir (fast) alle

Einfache Definition

was passiert im Körper

fight-flight-freeze: Das vegetative Nervensystem und seine Tücken

Tauchreflex, Schlafstarre und andere Gründe für langanhaltende physiologische Störungen bei traumatisierten Menschen

physiologische Auflösung

beim Tier

warum das bei Menschen oft nicht klappt

Symptome von Trauma

„Hysterie“

Dissoziation

Amnesie

Abspaltung von Teilen

blockierter Atem

veränderte Körperwahrnehmung

Einfach erinnern? Regression- Reise in die Vergangenheit

In den Uterus, frühere Leben oder zu jenem doofen Augenblick in der dritten Klasse

Wie Regression ausgelöst wird

Ungewollt: Schock, erneutes Trauma, Trigger

Hypnose, NLP

Gefühlsbrücke

Atmen

Akupunktur

Warum Regression nicht unbedingt so gut ist

 Retraumatisierung

Sucht nach Retraumatisierung

Retraumatisierung im Zyklus der Wiedergeburt

Retraumatisierung durch panische Therapeuten: Uns!

Was tun, wenn Patienten regredieren

Körperwahrnehmung. Achtsamkeit.

In der Gegenwart verankern.

An einen angenehmeren (imaginären) Ort bringen

Auswege finden.

Rhythmisierung.

Räuchern

Notfallpunkte

Schamanisch inspirierte Methoden um mit Trauma zu arbeiten

Ritual

Systemische Arbeit

Akupunktur.

5. Seelen und ihr Verlust

  • Trauma und Seelenverlust: Schamanismus und Traumatherapie-
    andere Methoden- andere Sichtweise, aber gleiche Ziele: die Einheit wiederfinden
  • eigentlich geht nichts verloren,
    aber manchmal muss man es neu manifestieren:

Fünf Elemente („Wandernde“)- Qi und fünf Seelenformen

  • Shen- die himmlische Verbindung: unser heiliger Kompass
  • Hun- die sieben Träumer: unsere himmelstürmenden Visionäre
  • Po- dreimal instinktive Kraft: immer schön im Rhythmus
  • Jing- die Essenz: unsere innere Wahrheit
  • Yi- Integration von innen: Verstehen und Benennen

Arbeit mit anderen Bewusstseinszuständen, Trance, Ekstase, Trauma und die Entfaltung unseres Potentials.

  • Diagnose und ein paar Behandlungstipps.Bei Arbeit in der Tiefe manifestieren wir unsere innere Wahrheit neu. So kann ein Trauma, eine körperliche Blockade, festgefahrene Gewohnheiten und selbst Liebeskummer zum Anlass werden, unsere innere Wahrheit neu zu manifestieren. Diese Arbeit findet in Trance statt und beginnt immer bei uns selbst.
    Mehr über diese Arbeit (z. B. über „Dämonen“, Kälte und andere Irritationen) auf dem Scandinavian TCM Congress 2014 in Dänemark und im zweiten Teil des Skripts, das dann im Herbst auch hier erscheinen wird. Hoffentlich.
    Ok, ok! … Ich verspreche nichts mehr (Respekt, Ehre, Integrität– Ihr wisst schon)

Vermächtnis einer Medizinstudentin

Kurzmitteilung

Manchmal werde ich als zu radikal betrachtet. Etwa, wenn ich über die Einschüchterung von Patientinnen schreibe, über die Stigmatisierung durch Diagnosen, über iatrogene Traumata (Traumas also, die durch Medizin und medizinische Behandlung hervorgerufen werden.)Die Menschen, die sich an mich wenden, sehen dies anders.Viele, vielleicht die Hälfte meiner Klientinnen und Klienten, sind selbst in medizinischen und therapeutischen Berufen beschäftigt. Sie wissen, wovon ich rede.

Vielen reicht es, einmal ihr Herz auszuschütten. Manchmal ist es zu spät. Gestern erreichten mich gleich zwei solcher Briefe von jungen, klugen und reflektierten Frauen. Beide Briefe zerrissen mir buchstäblich das Herz.

Dies ist der Brief einer Medizinstudentin.

Er spricht für sich selbst.

Heute um 4:12 PM

Possession-a little Help from Your Friends

Wild spirits are out to get you. Really?

Many people are paranoid about spirit possession. Exorcism and Extraction are quite the rage in some new age communities.

Spirits are Qi. Excactly like ourselves. We interact with Qi all the time. It is outside of us, inside and all around. The limits of inside and outside are not marked by our skin but by what we are able to perceive. In this we are not limited by our skins.

Take bacteria. As we all know, after a century of fighting them in vain, we cannot protect ourselves from bacteria. Our body is full of them. We live in symbiosis with them and without them we would not even be alive.

The same goes for all kinds of Qi forms. Spirits are part of the cosmic body and so are we. They float in and out and all around of us. We are one with spirit. A process without limits.

Yet spirits can make us ill.

It works like this: Whenever we live in deficiency, in denial of a deep need, an intruder who carries this exact energy we are desperately trying to deny, will be attracted to the void we have thus created. It is our own resistance that gives it power. The more we fight, the stronger it gets.
The next thing we notice will be something new and foreign to our being. Disturbing thoughts. Strange urges. We form a wall around it. Try to avoid the feeling. We want to give it a name and only then it becomes an entity. A spirit possession is born each time we insist on its otherness.

Let’s say, someone lives in a relationship that is nice enough but over the years has become stale and without sexual spark. We tell ourselves, that the person we are with, is a good match, a good provider, a loyal friend, and so we fight the living spark, our internal fire. The dragon. We tell ourselves, that it is not worth it to break up a good solid thing (or invest time in adventure, precious time we had better invested in our career) for something so fleeting and, well, impure, as sex (or some wild dream). A part of us, the most vital part, shuts down.
Then, one fine day, we feel a sharp pain in the back. In the heart. It may be diagnosed as intercostal neuralgia.
But a smug name does not make the pain go away. It is here to stay.
No matter how many massages and acupuncture or stretching we try. It just sits there and aches. Piercingly. Some people feel the pain so intensely that they have trouble breathing.
Especially at night.

The old Greek called this the Arrow of Eros. Little old Eros, more often than not pictured as a chubby child. Not exactly known as a bad spirit. But it is the son of Aphrodite and Ares, after all. The son of Love and Hate. A trickster. Happily malicious and completely out of control. A real anarchist.

Not long after the arrow hit her or him, our person starts a passionate love affair or embarks on some other journey. The old relationship breaks up; the career is abandoned. Life needs to start all over from scratch. And it will.

A stubborn person may resist the urge to be born again and instead become short tempered, gloomy, depressed. The body aches. The heart may miss its beats and the blood pressure may go up.
The dragon rises with all the symptoms of fire:

  • hot flushes (so called „menopausal syndrome“)
  • red itchy excemas
  • restlessness and restless legs
  • piercing migraines
  • high cholesterol
  • gall bladder issues
  • heart disease and high blood pressure
  • ringing in the ears (tinnitus).

There are many pills to try and bring the fire down. Typically pills with names that start with “Anti”. A huge industry lives of these Anti-life-pills.

But there is no way to resist the trickster. It insists on change. It wants everybody to express their potency, their fire. If they do not, if they continue their anti-life regimen- they will become really ill and eventually die.

Eros in his wildest form has many names. In Brazil they call these entities the Pomba Giras. Pomba Giras are the female crossroad demons. Wild, shameless beings, visualized as sexy flamenco dancers, dressed in red flowing robes who like to drink alcohol and smoke big cigars.
The Pomba Giras want to party and once they get you, so will you.

In Brazil the Pomba Giras are feared and hated and treated with the utmost respect. They are ritually invoked by the love sick to possess someone they want to be in love with. Love magic that involves the Pomba Giras is powerful. These crossroad demons do not ask for lots of knowledge to be summoned. Before you know it, they will be all over that poor person you desire so much.

The Pomba Giras are exspecially delighted whenever they can stir up a fire that has long been smoldering under the ashes of self control and cowardly morals. Countless stories tell about good husbands, priests who live in celibacy and other people who have bravely resisted their sexual nature to suddenly find themselves under the power of the Pombas, possessed by urges they can no longer resist.

There is no malignancy involved in the doings of the Pombas. Like the common cold that gets to you so you can rid your brain of phlegm, the Pombas come to stir up the ashes when the fire has gone down.
They may be crass, but like all the other spirits they come as your spirit helpers.

Can you protect yourself against spirits? Preferably not.
Any anti-life-policy will bring nothing but death.

The only thing is to embrace your nature and live according to your inner law. There is no other.
If you do not resist your own nature you will not need help from a trickster, be it a Pomba or any other of the countless beings that are part of the cosmic body, to bring out your funky side.

The spiritual beings we used to be so afraid of, are here to help.
They may destroy your body in the process. Yet, this does not make them „evil“.
In the world of the spirits it is not considered death when a being leaves the body. The only death they know is resistance to transformation and they will not accept this. Ever.

There is one thing we can do: Thoughts are the only instance where we define yourselves. So we ask: Do we own your thoughts or are we possessed by them?
We want to be careful about limiting thoughts.
Thought-possessions are the only intrusions to be afraid of.
Thought-possessions are the limiting beliefs that keep us in our personal cage. They make us resist life and whenever we deny our own wild nature, wild spirits are there to help us out.

When they do, we may want to call it a disease. But this is just another limiting thought.

Offener Brief an eine Krankenkasse

Vom baldigen Ende jenes Krankheitssystems, das sich irreführenderweise Gesundheitswesen nennt

Ich bin ein geduldiger Mensch. Sehr, sehr geduldig. Meine Geduld gleicht in vielem der unserer spirituellen Großväter, den Steinen. Aber unser Gesundheitssystem ist oft selbst mit meiner Geduld kaum noch zu ertragen.

Glücklicherweise entsteht so nach und nach ein neues Bewusstsein, in dem Angst vor Krankheiten und unser anerzogener Grusel vor all dem Zeugs, da tief in uns drinnen, keine Bedeutung mehr haben wird.

Dann müssen wir nicht mehr zur Vorsorgeuntersuchung, damit uns ein Fachmann mit Hilfe überteuerter Photoapparate und ein paar chemischer Reaktionen unseres Blutes sagt, wie es uns geht:
Wenn das kein Wahnsinn ist- was sonst sollte Wahnsinn sein.

In unserem neuen Bewusstsein sind Krankheiten und Schmerzen, und zwar ohne Ausnahme, einfach nur Signale unserer Seele, die uns sagen will: Halt, so nicht. Oder die uns sagen will, denk nicht so viel, fühl dich lieber mehr. Ich helf Dir, indem ich dir einfach weh tu. In diesem neuen Bewusstsein sind wir nicht mehr von unserer Umwelt getrennt. Unser Herz ist dann offen genug, um in jedemAugenblick wahrzunehmen, dass wir nicht voneinander getrennt sind und dass auch Zeit eine Illusion ist.

Wenn unser Herz erst offen ist, dann haben wir keine Angst mehr vor den „Dingen da draußen“.

Ganz gleich, ob es Geister oder Dämonen, Viren oder Bakterien sind oder einfach nur zu kaltes Wetter: Wir sind ein Teil von all dem und was geschieht, geschieht in uns.
Das Einzige, worauf wir dann noch achten müssen, aber das wird auch immer leichter, sind unsere Gedanken, die wir nicht mehr als Drogen verwenden dürfen, um unsere Gefühle abzutöten und auch nicht als Waffen, um uns von anderen Wesen abzuschneiden.

Diese Medizin ist nicht mehr so weit entfernt. Sie realisiert sich mehr und mehr, genau hier, genau jetzt. Ich spür sie schon. Sie ist schon da. Sie geschieht. Jetzt.

In der Zwischenzeit gibt es immer noch das medizinische System, dass sich wie ein Vampir davon ernährt, dass wir bis in die Knochen Angst vor unserem Körper, dem Leben und überhaupt vor allem da draußen und da drinnen haben.

Die Krankenkassen verwalten diese Großmacht. Sie zocken unsere Ablassgelder, mit denen wir versuchen, unsere Angst vor dem Leben (alias Tod) zu beruhigen, ab und werfen sie den Herrschern, der medizinischen Industrie, in den Hals.

Ach, was kann ich heute schön schimpfen!
Ach, was bin ich für eine herrliche Giftspritze.
Ich hab mich aber auch schön warmgeschrieben gerade eben, mit einem Brief an die Krankenkasse eines meiner Patienten. Beziehungsweise an die dort hinter ihren Schreibtischen kauernden Sachbearbeiter.

System hin oder her. Dummheit und blinde Systemreproduktion ist die Entscheidung jedes einzelnen und angesichts großer, allumfassender, penetranter Dummheit verliere selbst ich die Geduld.

Wenn Sie wollen, lesen Sie selbst.
Dies ist ein realer Brief an eine real existierende private Kasse, noch dazu eine, die ziemlich teuer ist. Wenn Sie wollen, dann kopieren Sie Teile davon.

Offener Brief an eine Krankenkasse

An die sachbearbeitenden Damen und Herren der Krankenkasse:

Wie Sie sehen, wurden bei der vorliegenden Rechnung aufgrund Ihrer wiederholten Beanstandungen die hypnotherapeutischen Ziffern und die Craniosacraltherapie und einige andere Ziffern ausgelassen, obwohl diese Maßnahmen regelmäßig durchgeführt wurden.

Dies ist ausschließlich darin begründet, dass ich meinem Patienten, der ohnehin durch seine massiven Voroperationen und seine chronischen Schmerzen erheblich belastet ist, weitere Querelen wegen der Erstattung meiner Rechnungen ersparen will.

Es ist keineswegs darin begründet, dass diese Maßnahmen nicht durchgeführt wurden oder dass ich mich außerstande sehen würde, diese zu begründen.

Nach einem abgeschlossenen Medizinstudium in München, weiteren fünf Jahren Studium als Stipendiatin u.a. an der renommierten University of Traditional Chinese Medicine in Beijing, einer einjährigen Vollzeitausbildung in Hypnotherapie an der American Academy of Hypnotherapy mit Zulassung durch den American Board of Hypnotherapists und einer einjährigen Ausbildung in Osteopathie und Craniosacraltherapie a der New Mexico Institute of the Healing Arts fühle ich mich sehr wohl imstande zu entscheiden, was für den Patienten erforderlich ist und kann die entsprechenden Maßnahmen auch sehr wohl umsetzen.

Hinzu kamen immer wieder längere Aufklärungsgespräche über technische Maßnahmen, die ich selbst gar nicht durchführe, weil nämlich diejenigen meiner Kollegen, die diese Maßnahmen durchführen, dies zwar sehr gerne tun, aber weit weniger gerne ihre hochdotierte Zeit damit verschwenden, ihre Patienten vernünftig zu beraten. (einen Zettel über medizinische Aufklärung unterschreiben zu lassen, ist in meinem Verständnis keine vernünftige Beratung).
Dies wird dann recht gerne anderen überlassen, da sprechende Medizin und all dieses unnötige Gelabere bekanntlich mehr oder weniger gar nicht honoriert wird.

Sie wissen genau so gut wie jeder andere, dass den meisten Menschen durch den alleinigen Einsatz teurer Technik kaum geholfen werden kann und dass unser Gesundheitssystem die Gier all derer, die wider besseres Wissen, genau diese Methoden propagieren, kaum noch tragen kann.
„Wider besseres Wissen“ sage ich hier aus gutem Grund, da nämlich zu meinen Patienten etliche medizinische Professoren, Chefs großer pharmazeutischer Unternehmen, Biochemiker und Chefs von Krankenkassen gehören, Menschen also, die offiziell meine Methoden ablehnen, am eigenen Leib aber dann doch bevorzugen.

Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Es ist ein Fakt, dass die Krankenkassen und damit ihre Beitragszahler in erster Linie die medizinische Industrie subventionieren, was sicherlich nicht Ihre Schuld als Sachbearbeiter, sondern systembedingt ist.
Üblicherweise beschwere ich mich darüber nicht, sondern finde mich damit ab, da ich meinen Berufsweg selbst gewählt habe und es mir Freude bereitet, Menschen zu helfen.

Was mich allerdings nicht so erheitert, ist die herablassende und geradezu diffamierende Art, mit der Sie in einem allerersten Schreiben meine ärztliche Approbation als solche in Frage gestellt haben, dann „aus Kulanzgründen“ ein paar meiner Maßnahmen übernommen haben und dann zunehmend immer mehr Maßnahmen ablehnten.
Ich wiederhole:
Über die Angemessenheit meiner Methoden entscheide als Ärztin ich. Dies ist nicht Ihre Aufgabe.


Ihre Richtlinien bezüglich der Honorierung wiederum sehen vor, dass Außenseitermaßnahmen zu honorieren sind, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben.
Das heißt:
Ihre Aufgabe ist es, in jedem Fall die beste Maßnahme für Ihre Kunden (!) zu unterstützen. Das kann doch nicht so schwer sein, wenn Ihr Patient sich nach bestimmten Maßnahmen deutlich besser fühlt.

Im Falle meines Patienten ist dies sicherlich der Fall und auch wenn viele seiner Beschwerden, die zu einem großen Teil iatrogen, das heißt durch Medizin hervorgerufen, sind, nicht mehr reversibel sind, so ist es unbestreitbar, dass mein Patient im Rahmen meiner Behandlung sehr viel Lebensqualität gewonnen hat.
Aus einer ehrlichen Kosten- Nutzen Perspektive betrachtet, bin ich außerdem spottbillig. Ich koste nicht mehr als ein guter Friseur und ich richte noch weniger Schaden an.

In den Augen meines Patienten freilich musste es durch Ihr Verhalten ab einem gewissen Punkt so aussehen, als ob ich mich ungerechtfertigt bereichern wollte.

Dies lässt fast vermuten, Sie hätten es nach dem Prinzip divide et impera- teile und herrsche, darauf angelegt, das Vertrauensverhältnis zwischen Ärztin und Patient systematisch zu unterminieren.

Dies halte ich für ausgesprochen schäbig.
Dies wäre nun wirklich nicht notwendig gewesen.
Oder vielleicht doch?
In diesem Falle frage ich Sie: Cui bono? Wem nutzt es?
Und nutzt das auch Ihnen?

Mit besten Wünschen,

Ihre Christine Bodenschatz Li

Get rid of Your Demons- in Denmark;-)

Videoinvitation by Christine Li: Come to Denmark

In September 2014 we expect you at the Scandinavian TCM Congress:

Marian Nielsen Joos with:
Lillian Pearl Bridges
Peter Firebrace
Hans-Erik Foldberg
Christine Li
Yair Maimon
Hans Dieter Platsch
Suzanne Robidoux
Mike Robinson
Lars Schuster
Zhongxian Wu

Chinese Medicine and Spirituality: Cultivation of the Practicioner, the Healer and the Alchemist

Marian Nielsen Joos- Deidre Courtney, Lillian Pearl Bridges, Peter Firebrace, Christine Li, Hans Erik Foldberg

Marian Nielsen Joos- Deidre Courtney, Lillian Pearl Bridges, Peter Firebrace, Christine Li, Hans Erik Foldberg

 

Ich krieg die Krise

Vor Jahren hielt ich einmal einen Vortrag in München. Am Abend stieg ich in die S- Bahn, die mich zum Flieger zurück nach Hamburg bringen sollte. Am Nachmittag war heftiger Schnee gefallen. Die Bahn glitt mit mir und all den anderen, die auch zum Flughafen unterwegs waren, durch die Nacht. Vor dem Fenster hing ein dichter flauschiger Vorhang von Schnee. Dahinter endlose Reihen öder Vorstädte, für diese besondere Nacht verkleidet  als schneebedeckte bayrische Dörfer.
Im Zug war es hell erleuchtet und die laptop-bewaffneten Menschen guter Dinge nach einem Wochenende voll Arbeit oder bei der Fernbeziehung.
Dann ruckelte der Zug und blieb stehen.  Mitten im Niemandsland zwischen zwei weit auseinanderliegenden Dorf-Vorstädten. Der Zug war aus den vereisten Schienen geglitten und lag nun mit leichter Schräglage in einem weiten verschneiten Feld. Das Notlicht ging an. Dann geschah nichts mehr.
Es dauerte nicht lange und der Zugbegleiter verkündete knapp, in dieser Nacht kämen wir nicht mehr zum Flughafen.
Die schnelleren unter den schnellen Mitfahrern hatten längst ihre Smartphones gezückt und versuchten, ein Taxi zu rufen. Doch wie es so ist, nachts, mitten im Feld, im tiefen Schnee. Da kommt kein Taxi.
Es war insgesamt recht lustig anzusehen, was die einzelnen Menschen unternahmen, um doch noch nach Hause zu kommen, während zusehends klarer wurde, dass auch der letzte Flieger inzwischen gestartet war.
Die meisten waren sich über folgende Dinge einig:

  • So geht es nicht!
  • Da muss man doch was unternehmen!
  • Immer die Bahn!
  • Man muss die Airline verklagen!
  • Man muss sie ALLE verklagen!

Den Schnee wollte niemand verklagen. aber das Ganze ist natürlich schon zehn Jahre her. Inzwischen mag sich das geändert haben.

Es war ein klassischer Katastrophenfilm- allerdings ohne die Katastrophe.
Am tiefsten beeindruckte mich die dreißigjährige Frau im perfekt sitzenden italienischen Kostüm, die auf dem Gang stand, mit ihrem nutzlosen Handy gestikulierte und, in schriller Tonlage, wieder und wieder schrie:
„Das ist das Entsetzlichste, was ich je erlebt habe.“

Wenn Sie, warmherzige Leserin, jetzt in heller Aufregung schweben sollten und sich fragen, ob ich das weiße Inferno überlebt habe: Ja. Sonst könnte ich diese Zeilen ja nicht schreiben.

Neulich erzählte mir jemand, dass ein, an sich netter, älterer Herr zu einer jüngerer Verwandten gesagt haben soll: „Ihr braucht alle mal einen Krieg.“
Dem wird wohl kaum einer zustimmen mögen. Dennoch verstehe ich, was der selbst offensichtlich kriegstraumatisierte Herr sagen wollte: Wir sind innerlich erstarrt und zugleich panisch, wie überzüchtete Mastschweine. Wir brauchen dringend etwas mehr Bewegung im Kopf.

Die Menschen im Hier und Jetzt unserer übertechnisierten und überregulierten Zivilisation der 21. Jahrhunderts besitzen wenig Resistenz gegenüber allem Neuen.
Die Bahngesellschaft ändert den Fahrplan, der Flieger verpasst den Anschluss, der Fernseher geht kaputt, Parmaschinken ist ausverkauft: schon heißt es:
„Ich krieg die Krise“.

Während alt und jung sich regelmäßig zum Strechting, Yoga, Fitness schleppt, um, nach tagelangem Bewegen einiger weniger Finger über der Tastatur, auch mal den restlichen Körper zu aktivieren, ist der Geist mangels Gebrauch vollkommen atrophiert.
Damit meine ich nicht die wenigen Gehirnareale, die die meisten pausenlos überstrapazieren, weil sie sie zur Organisation ihres Berufes und ihrer alltäglichen Sorgen brauchen.

Ich meine den ganzen Rest unseres Geistes, den wir noch nicht einmal kennen.
Den Rest, der träumt, phantasiert und kreativ mit neuen Situationen umgehen kann.
Den Rest, der Dinge sieht, hört, wahrnimmt, die anderen verborgen bleiben.
Den Rest, der die Zukunft und die Vergangenheit als ein fließendes Feld begreift, in dem wir uns nach Belieben bewegen können.
Den Rest, der die Verbundenheit mit der ganzen Welt kennt.

Das ist im Übrigen bekannt. Sonst würde es nicht ständig heißen, wir sollten „raus aus der Komfortzone“.

Das tut allerdings niemand gerne.

 

  • Dafür muss schon ein Zug entgleisen.
  • Dafür muss jemand schwer krank werden.
  • Dafür braucht ein anderer Liebeskummer.
  • Dafür braucht es eine richtige Krise.

In richtigen Krisen läuft der Geist aus den vereisten Gleisen.

Neue Wege sind aber noch nicht gebahnt. Wer Pech hat, geht dann eiligst zum Psychiater und lässt sich betäubende Medikamente verschreiben, um den Geist davon abzuhalten, wild in alle Richtungen und immer wieder auch mit dem Kopf gegen die Wand zu rennen.
Die Psychiatrie, Erbin der Kirche, als unsere offizielle Ansprechpartnerin in Sachen „fremde Wege des Geistes“, hält von solchen Erneuerungsbemühungen nichts:

Wenn es nicht so geht wie immer, dann soll es lieber gar nicht gehen.

Alles andere wäre, quasi, Blasphemie. Bewusstseinserweiterung ist ihr suspekt. Emotionen sind für sie Ausgeburten des Teufels- pardon- Neurotransmitter auf Abwegen. Serotoninmangel.

Während meiner eigenen Ausbildung in Psychiatrie erlebte ich eine solche Krise.
Ich arbeitete damals in einer geschlossenen Anstalt an einer Klinik, in der viele neue Medikamente und immer mal wieder Elektroschock- pardon- Elektrokrampftherapie- ausgetestet wurden. Ohne Fleiß kein Doktortitel.
Nach einigen Monaten inmitten weinender, schreiender und mit stets neuen Chemiecocktails erneut zum Schweigen gebrachter Menschen, nach demSchlafentzug endloser Nachtschichten, in einer fremden Stadt ohne Freunde, starb dann auch noch mein Vater.
Die Oberpsychiaterin verkündete umgehend:
„Glauben sie jetzt aber nicht, dass sie wegen so etwas einfach frei bekommen könnten.“
Glaubte ich natürlich nicht. Soweit kannte ich mich aus in der Psychiatrie.

Statt frei bekam ich die Krise. Meine Gedanken rasten und drehten sich. Ich konnte nicht mehr schlafen. Ich brach ständig in Tränen aus. Es ging mir kaum noch besser als den Patienten um mich herum. Nur verstand ich es besser zu verbergen.
Um nicht ganz wahnsinnig zu werden, ging ich zu einem niedergelassenen Psychiater. Ich war immer noch der Meinung, Psychiatrie müsse irgendetwas mit Geist zu tun haben. Die Praxis mit ihren hohen antiken Regalen voller Bücher wirkte auch durchaus geistvoll. Nicht so, wie die Klinik mit ihren formaldehyd-getränkten Plastikmöbeln.
Ich schöpfte Zuversicht.
Der gute Mann hörte mir in etwa drei Sekunden zu. Dann zückte er den Block und verschrieb mir genau das Medikament, das wir gerade an der Klinik austesteten. Ein Medikament, dessen genaue Wirkung keiner verstand, dessen Nebenwirkungen aber alles in den Schatten stellten, was sonst so am Markt war.
Kurz: das teuerste und modernste Psychopharmakon, das sich finden ließ.
Es war klar, der gute Mann hielt mich für „verrückt“.
Es war auch klar, dass dieser Psychiater nicht wusste, was er da tat.

Um Schlimmeres zu verhindern, nahm ich den giftigen Zettel, bedankte mich höflich, erhob ich mich, so schnell es gerade noch ging, um nicht als kopflose Flucht interpretiert zu werden und schlich quasi rückwärts aus dem Raum.
Draußen auf der Straße fing ich an zu rennen, schrie vor Wut, ich zerriss den Zettel und tobte und weinte noch den ganzen Tag. Danach ging es mir schon viel, viel besser.

Spitzfindige Menschen mögen einwenden, der Psychiater hätte mich geheilt. In der chinesischen Geschichte gibt es diverse Aufzeichnungen von Ärzten, die ihre Patienten heilten, indem sie sie in voller Absicht richtig wütend machten.

Der Psychiater mag Ähnliches bewirkt haben. Allerdings ziehe ich Ärzte vor, die wissen, was sie tun.

Bei vielen Menschen löst schon das Wort „Krise“ eine Krise aus. Warum eigentlich?
Die Krise bei den Krankheiten ist, wenn sich die Krankheiten verstärken, nachlassen, in eine andere Krankheit umschlagen oder aufhören.“ (corpus hippocraticum)
In der Humoralpathologie war eine Krisis das Showdown, in dem sich entschied, ob ein Mensch auf einer neueren und gesünderen Ebene weiterleben konnte oder starb.
In einer Krisis werden die Karten neu gemischt.

Krisen gehören nicht nur zum Leben. Sie sind die eigentlichen Höhepunkte.

In einer Krise werden Fähigkeiten und Funktionen aktiviert, die uns sonst nicht zur Verfügung stehen.
Jeder kennt die Geschichte von der Mutter, die im Notfall ein Auto heben kann, das auf ihrem Kind liegt.

Wenn in unserem Geist vergleichbare Kräfte aktiviert werden, kannn dies sehr verwirrend sein.

Wir werden hellhörig und hellsichtig bis zur Halluzination. Wir riechen plötzlich alles. Wir sehen Töne und hören Gerüche. Telepathische Fähigkeiten werden aktiviert. Die Gedanken rasen auf zehnspurigen Autobahnen in alle Richtungen.
Emotionen werden teils vollkommen blockiert, teils aktiviert.
Wir erkennen uns selbst nicht wieder.
Wir erleben zum ersten Mal Fähigkeiten, von denen wir nicht einmal ahnten, dass wir sie haben. Auch dann, wenn uns die Fähigkeiten eher als Zusammenbruch aller Funktionen erscheinen, weil wir mit diesen neuen Funktionen Dinge erleben, die noch keinen Namen haben und was keinen Namen hat, sollte auch besser nicht existieren. Wenn es doch existiert, ist es eine Einbildung. Und Einbildungen sind ganz schlecht.
Daher bestehen die bisherigen Therapie darin, möglichst alle neu erweckten geistigen Abläufe mit Chemikalien zu blockieren.

Wäre es nicht besser, die neuen Wahrnehmungen in unser altes Feld zu integrieren?
Wenn die Neurotransmitter in einer Krise auf völlig unbekannte Hirnareale einstürmen, kann uns dies in Angststarre versetzen. Besser ist es, die unbekannten Hirnareale schon vorher zu trainieren. Geistige Wege können gebahnt werden. Wir können bereits vor einer seelischen Krise unser Bewusstsein so weit erweitern und stretchen, dass im Ernstfall keine „Gehirnmuskelzerrung“ resultiert.

Für jemanden, die so vorbereitet ist, ist ein verpasster Flieger nicht „das Schrecklichste, was mir je passiert ist“, sondern eine gute Gelegenheit, einen Nachtspaziergang im Schnee zu machen, ein Lied (binaural, mit Schumann Resonanz Tönen) zu komponieren, interessante Kontakte mit den anderen Gestrandeten anzuknüpfen oder über die Levitation von Zügen vermittels kollektiver Geisteskraft nachzudenken.

Erweiterung des Bewusstseins

Die Funktion von Systemen ist die Selbstreproduktion. Schulen und medizinische Einrichtungen, die die Kirchen in Sachen Geistigkeit abgelöst haben, halten nicht viel von Erweiterung und Erneuerung geistiger Abläufe.
Dem stehen Tausende von Menschen gegenüber, die sich in Meditationskurse einschreiben und Achtsamkeitstraining buchen. Andere versuchen sich in Trommelkreisen und Astralreisen. Auch wenn dies nur zaghafte Anfänge sind, so ist der Stillstand beendet.

In der Traumatherapie, in der Hypnose, im Schamanismus und in der Akupunktur erleben wir viele außerordentliche Bewusstseinszustände. Außereuropäische Völker wissen seit langem um die subjektiven Seiten dieser Phänomene und sie haben ausgeklügelte Techniken entwickelt, in außerordentlichen Bewusstseinszuständen zu arbeiten und zu heilen.
Die moderne Hirnforschung kommt diesen Traditionen nun auf halben Wege entgegen. In jüngster Zeit sind viele Techniken entdeckt und wiederentdeckt worden, unser Bewusstsein zu erweitern, ohne dabei vollkommen verrückt zu werden.
Nur ein Bisschen. Ekstatisch eben.

Die Angst vor Ekstase ist so unbegründet wie die Angst unserer Rokoko Vorfahren vor dem Baden in Wasser. Ekstase ist Ausdruck eines wachsenden Bewusstseins, das sich in alle Richtungen dehnt und streckt.

Wenn es mal zu schnell geht, hilft Rennen, Toben und Schreien. Und Akupunktur hilft eh.
Wie die Arbeit in und mit veränderten Bewusstseinszuständen funktioniert, trage ich gerade in einem Skript zusammen, das auf meinen Vorträgen auf dem 45. Internationalen Akupunkturkongress 2014 beruht.
Mein persönlicher Beitrag zur Bewusstseinserweiterung.

Traurigkeit

1. Teil eines Vortrages beim Hamburger Qi Gong Kongress:

(Dieser Vortrag ist bewusst ganz einfach gehalten und soll den vielen Menschen, die sich vielleicht für chinesische Medizin interessieren, die aber nicht vom Fach sind, einen ersten Eindruck verschaffen.
Fachleute interessieren sich vielleicht eher für mein Skript vom 45. internationalen TCM Kongress. Hier geht es um Tiefenarbeit mit Akupunktur, Schamanismus, Ekstase, Trauma und andere Bewusstseinsebenen. )

Dieser Vortrag soll von Gesundheit und Glück handeln.
Ich möchte darüber sprechen, wie Menschen krank werden, sich kränken-
und wie sie wieder gesund und froh werden können.
Und was Qi damit zu tun hat.

 

Traurigkeit nimmt überhand.

Menschen nehmen die unglaublichsten Nebenwirkungen in Kauf, nur um mit ein paar Pillen ihre Traurigkeit abzutöten.
Andere bemühen sich so gut sie können, den Ausweg selbst zu finden.
In meiner Praxis sehe ich täglich Menschen,
die, unabhängig von ihren körperlichen Beschwerden,
vor allem vor Traurigkeit nicht mehr aus noch ein wissen.
Engagierte, freundliche, gebildete Menschen, die sich gesund ernähren, Qi Gong oder Yoga betreiben, die meditieren und die generell einfach alles richtig machen.

Doch die Traurigkeit geht nicht weg.

Ich glaube, wir sind alte Seelen, die in ihrer langen Existenz schon alles falsch gemacht haben, was falsch gemacht werden kann, die jede Art von Katastrophe und Unheil schon erlebt haben.
Es ist sehr schwer, sich wieder ganz auf das Leben einzulassen. Die Seelen sind erschöpft.
Kraftlos. Manche wollen gar nicht hier auf der Erde sein.
Entsprechend leicht verlieren sie den Boden unter den Füßen und sausen davon.

Wenn die Seele nicht richtig da ist, fühlen wir innere Unruhe.
Sehen selbst in unseren Erfolgen den Misserfolg.
Wir können uns schwer entscheiden.
Haben Ängste.
Sind abwesend. Zerstreut.
Fühlen uns fremd in unserer Haut.
Sind irgendwie nirgends zuhause.
Menschen mit Seelenverlust fühlen sich abwesend. Als läge eine Glasglocke über ihnen. Sie fühlen sich, als müssten sie sich besonders bemühen, um am Leben teilnehmen zu dürfen. Sie geben oft viel zu viel in Beziehungen und erwarten selbst nichts (was sie auch regelmäßig bekommen.)
Manche beschreiben den Zustand des Seelenverlustes so als warteten sie seit Jahren darauf, das das Leben endlich anfange. Stattdessen läuft es an ihnen vorbei. Wie in dem Lied „time“ von Pink Floyd: „Hanging on in quiet desperation is the Englisch way“.

Im chinesischen Medizinklassiker Neijing, der Bibel der chinesischen Mediziner, heißt es:

„Wenn das Herz leer ist, sind die Menschen traurig.“

Diejenigen von Ihnen, die sich mit chinesischer Medizin beschäftigen, werden einwenden, dass in der Lehre der fünf Elemente Traurigkeit die Emotion der Lunge ist.

Die Lehre von den fünf Elementen hat in der chinesischen Medizin niemals die gleiche Popularität erlangt wie das Neijing. In der Lehre von den fünf Elementen ging es eher um Fragen des Alltags: Fengshui, Charakterkunde, Menschenführung, Eheanbahnung.
Medizin war komplexer.

So wichtig, wie manche hierzulande glauben, sind die fünf Elemente in der chinesischen Medizin nicht.
Sie sind aber ein hübsches Modell für Qi Bewegungen und ich werde ihnen im Verlauf dieses Vortrages kurz davon erzählen.

Danach spreche ich über
verschiedene Zivilisationskrankheiten
die große Traurigkeit, die so viele Menschen erfasst
das Kreiieren, Probleme beim Qi Gong
die verschiedenen Seelen
wie sie verlorengehen
… und wie wir sie zurückholen.
bei all dem aber spreche ich nur über das Qi und unsere Einheit mit allem, was ist.

(zurück zum Inhaltsverzeichnis des Vortrages über Glück und Gesundheit, Qi und Seele in der chinesischen Medizin)

Verlorene Seelen und Medizin der Seele

Die verlorene Seele

Die meisten Menschen nehmen das Defizit durchaus wahr. Auch wenn nicht alle sich trauen, offen darüber zu reden: In unserem modernen Denken ist kein Platz für die Seele.
In unserer Sprache jedoch, dieser wundervollen Schatztruhe der kollektiven Erinnerung, finden wir bis heute die Vorstellungen unserer Vorfahren von Seelen, die wandern, sich herumtreiben oder manchmal ganz verloren gehen.
Wir sagen:

  • „Ich bin nicht ganz bei mir“.
  • „Ich bin nicht ganz bei Trost“.
  • „Ich bin von allen guten Geistern verlassen“.
  • „Ich stehe neben mir“,
  • „Ich bin gar nicht richtig da“,
  • „An jenem Tag ist ein Teil von mir gestorben“.

Nun. Was genau meinen wir mit solchen Aussagen? Würde es nicht reichen, zu sagen, ich kann mich nicht konzentrieren oder mein Geist ist wie benebelt?
Nein. Offensichtlich nicht. Benebelt zu sein, ist etwas vollkommen anderes als nicht ganz da zu sein- obwohl wir durchaus an beiden Zuständen zugleich leiden können. Gegen das benebelt sein hilft ein Glas Wasser, ein Kaffee, frische Luft. Gegen das nicht-ganz-da-sein hilft der Kaffee nicht.
Nicht richtig da zu sein, ist mehr als eine vorübergehende geistige Verwirrung.
Neben sich zu stehen, ist keine Denkstörung sondern eine sehr reale Wahrnehmung.

Unsere Seele, oder ein Teil davon, ist uns abhandengekommen. Wie im Märchen vom verlorenen Schatten.

Doch nicht nur die verlorene Seele wird beschrieben. Auch für das Zuviel gibt es unzählige Ausdrucksweisen:

  • „Sie lebt in mir“.
  • „Er geht mir nicht aus dem Kopf“.
  • „Du liegst mir schwer im Magen“.
  •   „Ich bin wie besessen von ihr“.
  •  „Manchmal bin ich gar nicht ich selbst“.

Unsere Sprache zweifelt also offensichtlich weder daran, dass unsere Seele verloren gehen kann, noch daran, dass fremde Besucher sich in ihr einnisten können.
Nur wir selbst, wir zweifeln oft sogar daran, dass wir überhaupt eine Seele haben.
Und in unserer technologischen Medizin sind wir uns sogar ganz sicher: Seele gibt es nicht.

In der Seelenmedizin ist die Seele alles

.Seelen verkörpern sich und erschaffen ihre eigene Welt.
Eine Seelenmedizinerin weiß, dass viele Seelen im Verlauf dieses In-die Welt-Tretens zerstückelt werden und ihr Leid und ihre Konflikte in Form von körperlichen Beschwerden manifestieren.
Ein Seelenmediziner weiß, dass Verluste von Seelenteilen und Besetzungen durch Seelenteile anderer Menschen zu Krankheiten führen. Er weiß, wie es zu solchen Verlusten und Besetzungen kommt und wie wir diese heilen können.

Seelenmedizin verdankt viele ihrer Ideen den schamanischen Traditionen der Völker der Welt. Unsere europäischen Vorfahren wussten um die Bedeutung der Seele und sie kannten viele Techniken, um mit diesen Kräften zu arbeiten. In Europa war dieses Wissen bis vor kurzem nur noch in abgelegenen Gebirgstälern zu finden. Seit einigen Jahrzehnten bemühen Menschen sich um die Wiederbelebung dieser Traditionen.
In anderen Regionen der Welt sind schamanische und seelenmedizinische Traditionen noch lebendiger.  Doch hinter vielen der bunten folkloristischen Fassaden verbirgt sich nicht viel mehr als Konsum und leeres Ritual, oft teuer verkauft an Heilsuchende aus aller Welt. Wahre Perlen gibt es, doch sind sie schwer zu finden.

Chinesische Medizin als Seelenmedizin

Auf einem Qi Gong Kongress in Hamburg hatte ich vergangenes Wochenende das Vergnügen über die schamanischen Wurzeln der chinesischen Medizin zu sprechen.
In der Chinesischen Medizin ist der Grundgedanke der Gedanke, dass alles miteinander verbunden ist. Der Kosmos ist ein großer lebendiger Organismus. Ein selbstorganisierender Prozess– wie mensch auch sagen könnte.

Wenn wir alles als Eins und miteinander verbunden begreifen, begreifen wir auch, dass Qi und Seele letztendlich das Gleiche sind.
Seele ist Qi- von innen betrachtet.
Seele ist der Yin Aspekt des Qi. Qi ist der Yang Aspekt der Seele. Da Yin und Yang aber nicht voneinander zu trennen sind- Sind Qi und Seele eins.

Seele oder Qi- Yin oder Yang in der Wahrnehmung der Einheit

Unser Leben- Qi und Seele- werden unterschiedlich erlebt.
Manche Menschen nehmen auf Yang Weise wahr- dann empfinden sie vielleicht eher eine taube Stelle am Körper oder irgendwelche Funktionseinbußen.
Andere Menschen nehmen auf Yin Weise wahr- sie empfinden dann in einer ähnlichen Situation ihr seelisches Abgeschnittensein oder einfach große Traurigkeit.

In unserer Welt folgt daraus, dass die Yang Menschen von Arzt zu Arzt rennen, oft ganze Arzt Odyseen hinter sich bringen, bei der oft niemand was findet, nur nur sehr unspezifische Syndrome- am besten mit eindrucksvollen Namen, die übertuschen sollen, dass keiner versteht, was da los ist.
Die Yin Menschen, die mit der Einsamkeit undder Abgeschnittenheit hingegen leiden still. Vielleicht konsumieren sie Psychopillen (Antidepressiva) oder Alkohol. Im großen und ganzen fühlen sie sich einfach auf unsägliche Weise dem Leben nicht gewachsen. Auch dann, wenn sie beruflich erfolgreich sind, fühlen sie sich irgendwie als „Betrüger“ und „Hochstapler“.

Seelenrückführung- was ist das

Es gibt heutzutage eine Menge kommerzielle Angebote, die Seele zurückgeführt zu bekommen. Unsere Vorfahren machten dafür einen Spaziergang im Wald. Seelenrückführung ist eigentlich nichts Besonderes. Seelenanteile kommen meist sehr schnell zurück. Da unsere Seele bei aller Zerstückelung heil und eins ist, brauchen wir uns nur an diesen Zustand der Ganzheit zu erinnern(daher der Spaziergang in der Natur) und schwupps ist sie wieder da.
Die Augen werden feucht, wir weinen, und wir fühlen uns für einen Augenblick zutiefst gerührt.

Wir tun dies im Traum. Beim Sex. Beim Bungee-Springen oder Bergsteigen. Beim Tanzen oder Musikhören. Im Gebet oder in der Meditation.
Sehr schwierige und unerreichbare Seelenteile erreichen wir durch Akupunktur.

Genauso schnell ist sie dann oft wieder weg. (Daher der tägliche Spaziergang im Wald unserer Großeltern. Der Sonntagsspaziergang in die Fußgängerzone ist kein Ersatz.)
Die eigentliche Kunst beim Seelenzurückführen ist die Integration dieser Seelenteile. (Die sind ja schließlich nicht grundlos davongeschwirrt.)
In einer weitgehend seelenlosen Kultur ist dies sehr schwer.

Wahrer Schamanismus als Gemeinschaftswerk

Das Besondere der schamanischen Traditionen sind ihre tiefen Wurzeln in einer menschlichen Gemeinschaft, in der die Seele sich zurechtfindet und geborgen ist. Hier ist alles beseelt und alles gehört zusammen.Traditionelle Schamanen arbeiten nicht mit einem Trommeltonband und schon gar nicht alleine.
Schamanische Seelenrückführung ist kein Einzelkämpferakt. Eine  traditionelle Heilung ist Sache der Gemeinschaft.
Eine Schamanin ist nichts ohne all die Menschen, die das Feuer machen, das Essen zubereiten, die Musiker und Tänzerinnen, die kreischenden Kinder,  die Verwandten, die dem Kranken beistehen, die lebenden und die toten, die menschlichen und alle anderen. Denn auch die endlosen Reihen der Ahnen und die Geister der Landschaft, die Totemtiere und Pflanzengeister wirken an einer schamanischen Heilung mit.
Eine lebendige Gemeinschaft ist weit weit mehr als ethnographisches Beiwerk, wie der Core Schamanismus behauptet.
Eine lebendige Gemeinschaft ist der Nährboden für die schamanische Arbeit. Sie ist das Yin in dem das Yang, die Seelenreise, die Trance und was immer der Schamane tut, wurzeln kann.

Punktuelle schamanische Interventionen außerhalb einer lebendigen Gemeinschaft können zu großen Problemen führen, wenn die „Geheilten“ danach alleine gelassen werden.

Der eigentliche Kampf beginnt nach der Seelenrückholung.

Es stimmt und immer mehr Menschen wissen dies auch: Eine heile Seele, das Gefühl von Einheit mit allem, ist die Voraussetzung für die Heilung des Körpers.
Doch mit einer gewaltsamen Zurückführung besonders hartnäckig verschwundener Seelenanteile beginnt für viele der eigentliche Leidensweg. Solange wir keinen Zugang zu dem verlorenen Seelenanteil hatten, waren wir vielleicht abwesend oder in vielen Dingen nicht ganz da. Doch nun, da wir wieder alles spüren, spüren wir zunächst vor allem all das, was gar nicht in Ordnung war. Die Gründe also, warum die Seele überhaupt erst fliehen musste. Erinnerungen kommen zurück, die oft nur schwer zu ertragen sind. Die Welt stürzt auf uns ein. Die Seele flieht erneut und wird sich nun nicht mehr so schnell zurückholen lassen.
(In der Traumatherapie würden wir dies Retraumatisierung nennen und Retraumatisierung ist ein schwerer Fehler, denn mit jedem Mal, das wir ein Trauma erleben, bahnen sich die physiologischen Reaktionen tiefer. Bei Trauma ist „Abhärtung“ der falsche Weg.)

In unserer Welt, in der nur noch wenige Dinge gewiss sind und jeder mehr schlecht als recht sein eigenes Universum zurechtbastelt, ist ein zurückgeholter Seelenanteil sehr viel schwerer zu integrieren, als in einer Stammeskultur, in der alle wissen, was zu tun ist und wie so eine Seele zu pflegen ist.
In einer heilen Gemeinschaft wird die Arbeit der Reintegration gemeinsam getan. Es gibt ein Festessen, Musik und Tanz, oft tagelang, und auch danach wird niemand alleine gelassen.

Lange dunkle Nacht der Seele- alias Depression: Wenn die Seele von selbst den Weg sucht

In der chinesischen Tradition wird viel Wert darauf gelegt, mit dem Qi zu arbeiten und nicht dagegen. Alle Dinge haben ihre Zeit. Wenn die Zeit reif ist, kommen auch weit weit fortgeflogene Seelen ohne große Gewaltaktion zurück.

Die Seele sehnt sich nach Hause.

Ein sehr poetischer Ausdruck für diese Sehnsucht ist „lange dunkle Nacht der Seele“. Manche Menschen leiden jahrelang unter Traurigkeit. Dem Verlust unserer ursprünglichen Einheit mit allem.
Eine Trennung- Verlassenwerden- Betrogenwerden- Liebeskummer- zerstört dann oft das letzte Stück Verbundenheit mit der Welt, das sie vielleicht spürten. Dann bricht der Damm und sie halten den Schmerz nicht mehr aus. Die meisten, gerade „gestandene“ erwachsene Menschen verstehen selbst nicht, warum ein „bisschen Liebeskummer“ ihnen so vollständig den Boden unter den Füßen wegziehen kann.
Es ist verständlich, wenn viele irgendwann zu „Happy Pills“, zu Antidepressiva zu greifen. Es ist auch verständlich, wenn Ärzte in ihrer Hilflosigkeit welche verordnen. Wer will schon mitansehen, wie jemand sooo traurig ist.

Traurigkeit ist kein Verbrechen, sie ist keine Charakterschwäche und sie ist vor allem auch keine Krankheit.
Genau wie die Angst Medizin sein kann, kann auch Traurigkeit Medizin sein.

Die gleiche Kultur, die aus der heiligen Trommel ein Trommeltonband gemacht hat– hat aus unserer heiligen Traurigkeit ein behandlungsbedürftige Krankheit gemacht.
Wir brauchen dies nicht länger hinzunehmen. Wir sind keine „plastic people“.
Wir dürfen so lange traurig sein, wie notwendig, wenn der Schmerz groß genug ist, wenn die Tränen ausreichend viele sind, wenn der tiefe innere Wunsch immer stärker geworden ist- dann kommt die Seele zurück.

Viele Menschen leiden unter solchen Schmerzen.
Vielleicht mag dies für manche ein Trost sein:
Wenn die Not und der seelische Schmerz kaum noch zu ertragen sind, sind wir oft nur noch einen winzigen Schritt entfernt von der Heilung.
Wenn die Nacht am tiefsten ist, ist der Tag am nächsten.
Oder, chinesisch ausgedrückt: Extremes Yin bringt Yang hervor.

Noch ein Hinweis: Wenn Sie ein bisschen wühlen und herumclicken: Hier auf meiner Homepage findet sich allerlei, zur Aufmunterung trauriger Menschen. Sporadisch wird noch mehr dazukommen.
Ich habe selbst ausreichend Schmerz erlebt. Ich kann mitreden. Mein tiefer Wunsch ist es, Ihnen zu helfen. Diese Homepage, meine Bücher und meine Kurse sollen dazu beitragen.

Und wenn die Seele zurückkommt- was dann?

Erst fließen ein paar Tränen der Rührung. Dann sind die meisten so froh wie vielleicht seit Jahrzehnten nicht mehr. Die Farben leuchten wieder. Das Essen schmeckt wieder. Beschwerden verschwinden.
Aber auch Schmerzen werden nun wieder stärker gefühlt. Es knackt und knirrscht im ganzen Körper. Viele Patientinnen machen danach eine recht holprige Phase durch. Manchmal sind die Schmerzen in vormals tauben Körperteilen kaum noch auszuhalten. Vor allem in der Nacht. (Es ist so, wie wenn ein eingeschlafenes Bein wieder zum Leben erwacht- nur viel schlimmer.)
Diese körperlichen Schmerzen dauern nicht so lange. Meist nur ein paar Tage.
Länger dauern Hautausschläge. Manche Menschen werden fleckig rot. Es juckt. Es ist, als ob sich lange Zeit vereiste Gefühle nach außen durchbrechen.
Die Diagnose des Hautarztes lautet oft Acne rosazea. Er wird Ihnen sagen, dass man diese schulmedizinisch nicht behandeln kann, dass sie aber bald vorbei geht. Da hat er recht.

Bei denen, die mehr im Yin erleben, kommen vielleicht Erinnerungen in Form von Alpträumen und Wachträumen. Schön ist das auch nicht, aber Sie werden sehr viel über sich lebst lernen und vieles besser einordnen können.

Ob Yang oder Yin: Wir fühlen alles wieder intensiver- sowohl im Yang- im Körper- als auch im Yin- seelisch.
Veränderung- vor allem Heilung- schmerzt.

Unterstützen können, in etwa dieser Reihenfolge:

  • Spiritualität (beten)
  • Musizieren oder Singen oder Tanzen
  • anderen Wesen helfen
  • Kontakt mit lebenden Pflanzen- rausgehen
  • Kontakt mit Tieren
  • Kontakt mit Kindern
  • Freunde und Freundinnen mit Einfühlungsvermögen und Erfahrung
  • ganz zuletzt: Akupunkturnadeln, Kräutern, Körpertherapie oder andere Mittel, die die Seele und Qi wieder „glattbügeln“.

    Eine intakte Seele bedeutet, die Einheit mit allem, was ist, zu spüren. Liebe.
    Aus welcher Perspektive Ihnen dies am Besten gelingt, wissen nur Sie.