Frühling: Zeit der Visionen, Zeit der Erneuerung

Im Jahr der Ziege immer noch gültig.

Für viele fängt das Jahr holprig an:

  • Geblähte Bäuche
  • steifer Nacken
  • Ohrensausen
  • Übelkeit
  • Zuckungen im Gesicht
  • Rippenschmerzen
  • Augenflimmern
  • Kopfweh
  • träger Stoffwechsel
  • Müdigkeit
  • Mauligkeit.
  • klebriger Mundgeschmack, belegte Zunge
  • Gelenkschmerzen.
  • und vor allem und für viele am schlimmsten:
  • Am frühen Morgen wachen sie auf. Um präzise zu sein: mitten in der Nacht. Denn die Nächte sind immer noch sehr lang. Dann liegen sie wach und schlafen erst ein, bevor sie aufstehen müssten.

Seit ein paar Wochen hat der Frühling begonnen. Ich spüre es in mir als  Erregung, Neugier, Ungeduld. Vor allem aber spüre ich es an den Pulsen der Menschen. Pulsdiagnostik zeigt mir immer wieder, wie sehr wir mit der Natur verbunden sind und wie sehr wir uns alle gleichen. Ganz gleich welche Störung: Eine gewisses frühlingshaftes Qi   spannt bereits jetzt alle Pulse wie eine Gitarrensaite. Das Qi, die Energie, eilt den Geschehnissen voraus.

Noch warten wir auf die Eisheiligen. Niemand sagt, dass es nicht noch einige Male große Kälte Einbrüche geben kann. Das ändert aber nicht daran, dass  die ersten winzigen Knospen aus den Zweigen schauen werden. Seit dem Frühjahrsfest, dem ersten Neumond des chinesischen Mondkalenders, dem sogenannten chinesischen Neujahr, beginnen die Bäume zu knospen.

Nun ist leicht ersichtlich, dass solche Knospen nicht einfach von heute auf morgen entstehen. Der Beginn aller Dinge ist die Intention, ein langsames Ausrichten aller Energien in eine Richtung. Wenn ein Baum beabsichtigt, eine bestimmte Ausdehnung zu erreichen, eine bestimmte Wand zu erreichen, muss er in diese Richtung wachsen. Er ist ein „stehendes Wesen“, wie die Chinesen sagen. Der Intention folgt Wachstum, Zellteilung, nachströmende Säfte und so dehnt und streckt er sich. Kleine Keime bereiten sich jetzt darauf vor, durch hartgefrorene Erde, durch Asphalt zu brechen. Sie sammeln ein letztes Mal ihre Kraft und dann geht es los.
„Wandelnde Wesen“- Tiere oder Menschen also- brauchen nicht körperlich zu wachsen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Sie gehen einfach dorthin oder wandeln sich entsprechend
(das chinesische Wort, genau wie das deutsche, umfasst beide Aspekte: wandeln, lustwandeln, verwandeln).
Wir gehen so weit, „wie das Auge reicht“. So weit also, wie unsere Vision es zulässt. „What you can perceive, you can achieve“, heißt es daher bei den Coaching- Leuten gerne. Manche gehen sehr weit, manche nur ein Stückchen (was das vollkommene Maß sein kann!).

Was hat das nun mit dem Frühling zu tun und mit den geblähten Bäuchen?
Nun, während die Bäume trotz Frost und Stürme schon vor Beginn des Frühlings ihre Kräfte zuerst noch einmal sammeln und dann ihre Säfte einschießen lassen und die ersten Zellen sich teilen, entsteht auch in den Menschen eine innere Bewegung. Das innere Feuer, Drachenfeuer bäumt sich auf und steigt nach oben. Unruhe erfasst uns. Vielleicht nicht emotional wahrgenommen- denn oft haben wir wenig Zugang zu den inneren Prozesse. Dafür umso mehr als körperliche Störung registriert. Mit den oben beschriebenen Symptomen und noch vielen mehr. Denn das Drachenfeuer ist expansiv und schießt in alle Richtungen.
Die Chinesen sagen, dieses Feuer „reitet auf dem Gallenblasenmeridian nach oben“. Idealerweise schießt eine prickelnde, beschwingende, leichtmachende Energie durch die Beine, Hüften, Rippen bis hinauf in den Kopf. In den Augen, wo der Meridian endet, entstehen Visionen, der ganze Schädel öffnet sich und lässt Licht eindringen. Wir werden leichter und aktiver und angenehm erregt und zum Frühlingsanfang, wenn die ersten Knospen an den Zweigen erscheinen, marschieren wir in die weite Welt hinein wie weiland Klein Hänschen.

Nicht immer. Sogar eher selten. Irgendetwas geht meistens schief. Im Falle des Frühlings geht sogar besonders leicht etwas schief. Frühlings- Qi ist schnell, auflodernd, wild, ungebändigt und einfallsreich. Wir haben daher die Gelegenheit, eine besonders große Menge bunter Symptome zu entwickeln. Wir können unsere Krankheiten ins Kraut schießen lassen.
Viele der Störungen entstehen entlang des Gallenblasenmeridians. Dies ist ein Strom frühlingshafter Energien die, im Unterschied zu den übrigen gradlinigen Energien des Menschen, den Körper wild umkreisen. Mal nach vorn, mal nach hinten, dann einmal im Kreis herum und einmal anders herum. Vom „Ringzeh“ bis hinauf zu den Schläfen und jedes größere Gelenk wird dabei umschlängelt. Ist an irgendeiner Stelle dieses Meridians eine kleine Stauung, sprudelt die Energie abrupt und wild an ihr vorbei. Ganz genau so wie das Wasser schneller fließt, wenn ein Fluss sich verengt. Dadurch kommt es zu all dem Kribbeln, Zucken, Hitzewallungen und Kälteschauern. Je blockierter der Meridian ist, umso weniger angenehm wird dies. Blähungen und dicke Bäuche sind hier fast Standard. Hinzu kommen enge, fast stechende Rippen (oft verwechselt mit Nierenschmerzen oder Problemen der Gallenblase, die nicht das gleiche ist wie der Meridian, aber inmitten des Hauptstroms liegt und besonders viele der Störungen auslebt) und schlechter Mundgeschmack.
Bis hier lässt sich alles mit Akupunktur schnell und effektiv beheben. Manchmal innerhalb von Minuten!

Am unangenehmen Ende des Spektrums kommt es zu Migräne, Hörstürzen und Gallenkoliken und „cholerischen“= galligen Wutausbrüchen. Noch weiter jenseits, wenn nichts mehr nach oben sprudelt, entsteht Lustlosigkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression.
Für diese schweren Zustände gibt es zwei wichtige Ursachen:

  • innere Leere
  • Schleim

Wer ist am leichtesten betroffen von all diesen unangenehmen Frühlingsgefühlen? Nun, da gibt es zum einen diejenigen, die im Winter „ihr Yin nicht gepflegt“ haben. (Eine gepflegte altchinesische Formulierung für „Zuviel Party, zuviel Sex“). Zum anderen sind es diejenigen, die aufgrund von tiefliegenden Ängsten ihr Yin nicht sammeln können, die schlecht schlafen, nachts vielleicht schwitzen und ständig eine latente Unruhe in sich tragen. Unruhe, die von dem Gefühl kommt, nicht willkommen auf dieser Welt und nicht sicher in diesem Körper zu sein. Ein Gefühl, das die meisten kennen, denn wer fühlt sich schon ganz zuhause in seinem Körper?
Manchmal ist nicht das Yin schwach, sondern das Yang. Erkenntlich (u.A.) am kalten Popo.
Um Schwäche und Leere, ob Yin oder Yang, zu behandeln und die Batterien für das ganze Jahr aufzuladen, empfiehlt sich eine Kräuterkur mit chinesischen Kräutern vor der Wintersonnwende.

Die häufigere Ursache für blockierte Gallenblasenmeridiane ist der Schleim.

Schleim ist das große Thema der modernen chinesischen Medizin. Schleim ist auch ein großes Thema für uns. Schleim ist zum einen das, was sich bei Husten in unserer Lunge ansammelt. In einem weiteren Sinne ist es aber ein Fachausddruck für alle Arten von „abgestorbenem Qi“.
Bei Übergewicht mit schwachem Stoffwechsel ist das Feuer unter Schleim erstickt und viele Diäten verschärfen diese Situation noch. Bei  Verdickungen und Knubbeln denken chinesische Ärzte auch an Schleim. Bei allem, was sich verlangsamt, müde ist, schwer von Begriff oder zäh und endlos immer wieder das Gleiche denkt und sagt. Menschen mit langen Listen von Symptomen, die sie sich aufschreiben, um nicht alles zu vergessen, denken wir an Schleim. Menschen, die sich immer wieder die Stirn reiben, als wollten sie sich aufwecken. Menschen, in deren Augen kein Glanz ist.
Über Schleim gibt es dicke Bücher. Fast könnte man sagen, Schleim sei an allem Schuld. Kälter Schleim, heißer Schleim, zäher Schleim, alter Schleim, trockener Schleim und feuchter Schleim. Schleim ist nichts Gutes. Ich erspare Ihnen die Details.

Die erfreuliche Nachricht allerdings ist sehr erfreulich: Jetzt, in der Zeit des ersten Aufbäumens des Drachenfeuers, können Sie die natürliche Bewegung des Qi von innen nach außen nutzen, den Schleim endlich loszuwerden. Viele Fälle von schwerem Schleim profitieren von einer Kräuterbehandlung. Allerdings dauert diese ein paar Wochen lang. Am Anfang merken sie nicht viel. Schleim ist zäh und bewegt sich nicht gerne. Nach einer Weile aber, wenn das Feuer langsam aufsteigt, spüren sie von Tag zu Tag mehr: Sie vergessen all die lästigen Symptome. Dann kommen Fröhlichkeit, besserer Teint und strahlendere Augen.

Eine sehr dankbare Zeit für chinesische Mediziner.

Da jetzt alles so gut anschlägt, ist es auch sehr befriedigend, selbst etwas zu tun, und, wie viele wissen, und wie ich auch in meinen Büchern immer wieder betone: Es ist an der Zeit, die Medizin wieder in die eigenen Hände zu nehmen und uns in unseren Körpern zuhause zu fühlen. Wir leben hier in der Materie und viele erleben dies als beängstigend. Aber auch verkörpert  sind wir immer noch geistige Wesen, wenngleich auf einer verdichteten Ebene. Etwas schwerer, etwas langsamer, aber immer noch vollkommen wandelbar.
Im Frühjahr löst sich diese Verdichtung ein klein wenig, wir gehen ins Yang. Nutzen wir diese Bewegung, können wir vieles leichter verändern.

Dies sind meine Vorschläge für Ihre Frühjahrskur- Suchen Sie sich so viel davon aus, wie Ihnen angenehm ist, nicht mehr. Der Frühling liebt die freie Entwicklung- und die grüne Farbe.

  • Morgens heißes Wasser oder Ingwerwasser trinken
  • Pfefferminztee trinken
  • ausgiebig die Haare bürsten und wachsen lassen (Bärte wiederum müssen nicht sein…)
  • saures Obst essen und heiße Zitrone trinken
  • einen Entsafter kaufen und benutzen (vor allem Rettich ist verhältnismäßig fürchterlich, entschleimt aber sehr)
  • große Mengen frischer Kräuter ( alles, was Sie kriegen können, vor allem Löwenzahn) hacken, reichlich mit Senf und Zitrone würzen
  • bittere Salate essen (Chicoree, Löwenzahn, Rauke, Feldsalat), bio ist bitterer
  • grüne Smoothies (Rezepte gibt es genug im Internet), besser ohne Milchprodukte
  • Milchprodukte, auch Joghurt und Käse weglassen
  • Wasabi essen
  • Gluten eine Zeitlang weglassen, oder zumindest Weizen durch Dinkel ersetzen
  • auf Reisnudeln oder Buchweizennudeln umsteigen (Japaner statt Italiener)
  •  Süßkram und Alkohol weglassen
  • viele heiße Suppen essen (ohne Sahne)
  • laufen, singen, tanzen, Yoga
  • ziellos herumschlendern
  • entmüllen Sie ihr Leben und lassen Sie alles Alte hinter sich
  • Im Frühjahr gilt es, eigene Freiheiten zurückzuerobern und einzusehen, dass viele Neujahrsvorsätze ( oder Jahres- Pläne ) unrealistisch sind. Wir dürfen  jetzt auf jene Visionen vertrauen, die spontan entstehen, wenn das Drachenfeuer sein Haupt erhebt und, ungebremst durch Schleim und Grübelei und verwickelte Berechnungen, zum Himmel steigt.

Originally posted 2013-01-31 01:40:04. Republished by Blog Post Promoter

Offener Brief an eine Krankenkasse

Vom baldigen Ende jenes Krankheitssystems, das sich irreführenderweise Gesundheitswesen nennt

Ich bin ein geduldiger Mensch. Sehr, sehr geduldig. Meine Geduld gleicht in vielem der unserer spirituellen Großväter, den Steinen. Aber unser Gesundheitssystem ist oft selbst mit meiner Geduld kaum noch zu ertragen.

Glücklicherweise entsteht so nach und nach ein neues Bewusstsein, in dem Angst vor Krankheiten und unser anerzogener Grusel vor all dem Zeugs, da tief in uns drinnen, keine Bedeutung mehr haben wird.

Dann müssen wir nicht mehr zur Vorsorgeuntersuchung, damit uns ein Fachmann mit Hilfe überteuerter Photoapparate und ein paar chemischer Reaktionen unseres Blutes sagt, wie es uns geht:
Wenn das kein Wahnsinn ist- was sonst sollte Wahnsinn sein.

In unserem neuen Bewusstsein sind Krankheiten und Schmerzen, und zwar ohne Ausnahme, einfach nur Signale unserer Seele, die uns sagen will: Halt, so nicht. Oder die uns sagen will, denk nicht so viel, fühl dich lieber mehr. Ich helf Dir, indem ich dir einfach weh tu. In diesem neuen Bewusstsein sind wir nicht mehr von unserer Umwelt getrennt. Unser Herz ist dann offen genug, um in jedemAugenblick wahrzunehmen, dass wir nicht voneinander getrennt sind und dass auch Zeit eine Illusion ist.

Wenn unser Herz erst offen ist, dann haben wir keine Angst mehr vor den „Dingen da draußen“.

Ganz gleich, ob es Geister oder Dämonen, Viren oder Bakterien sind oder einfach nur zu kaltes Wetter: Wir sind ein Teil von all dem und was geschieht, geschieht in uns.
Das Einzige, worauf wir dann noch achten müssen, aber das wird auch immer leichter, sind unsere Gedanken, die wir nicht mehr als Drogen verwenden dürfen, um unsere Gefühle abzutöten und auch nicht als Waffen, um uns von anderen Wesen abzuschneiden.

Diese Medizin ist nicht mehr so weit entfernt. Sie realisiert sich mehr und mehr, genau hier, genau jetzt. Ich spür sie schon. Sie ist schon da. Sie geschieht. Jetzt.

In der Zwischenzeit gibt es immer noch das medizinische System, dass sich wie ein Vampir davon ernährt, dass wir bis in die Knochen Angst vor unserem Körper, dem Leben und überhaupt vor allem da draußen und da drinnen haben.

Die Krankenkassen verwalten diese Großmacht. Sie zocken unsere Ablassgelder, mit denen wir versuchen, unsere Angst vor dem Leben (alias Tod) zu beruhigen, ab und werfen sie den Herrschern, der medizinischen Industrie, in den Hals.

Ach, was kann ich heute schön schimpfen!
Ach, was bin ich für eine herrliche Giftspritze.
Ich hab mich aber auch schön warmgeschrieben gerade eben, mit einem Brief an die Krankenkasse eines meiner Patienten. Beziehungsweise an die dort hinter ihren Schreibtischen kauernden Sachbearbeiter.

System hin oder her. Dummheit und blinde Systemreproduktion ist die Entscheidung jedes einzelnen und angesichts großer, allumfassender, penetranter Dummheit verliere selbst ich die Geduld.

Wenn Sie wollen, lesen Sie selbst.
Dies ist ein realer Brief an eine real existierende private Kasse, noch dazu eine, die ziemlich teuer ist. Wenn Sie wollen, dann kopieren Sie Teile davon.

Offener Brief an eine Krankenkasse

An die sachbearbeitenden Damen und Herren der Krankenkasse:

Wie Sie sehen, wurden bei der vorliegenden Rechnung aufgrund Ihrer wiederholten Beanstandungen die hypnotherapeutischen Ziffern und die Craniosacraltherapie und einige andere Ziffern ausgelassen, obwohl diese Maßnahmen regelmäßig durchgeführt wurden.

Dies ist ausschließlich darin begründet, dass ich meinem Patienten, der ohnehin durch seine massiven Voroperationen und seine chronischen Schmerzen erheblich belastet ist, weitere Querelen wegen der Erstattung meiner Rechnungen ersparen will.

Es ist keineswegs darin begründet, dass diese Maßnahmen nicht durchgeführt wurden oder dass ich mich außerstande sehen würde, diese zu begründen.

Nach einem abgeschlossenen Medizinstudium in München, weiteren fünf Jahren Studium als Stipendiatin u.a. an der renommierten University of Traditional Chinese Medicine in Beijing, einer einjährigen Vollzeitausbildung in Hypnotherapie an der American Academy of Hypnotherapy mit Zulassung durch den American Board of Hypnotherapists und einer einjährigen Ausbildung in Osteopathie und Craniosacraltherapie a der New Mexico Institute of the Healing Arts fühle ich mich sehr wohl imstande zu entscheiden, was für den Patienten erforderlich ist und kann die entsprechenden Maßnahmen auch sehr wohl umsetzen.

Hinzu kamen immer wieder längere Aufklärungsgespräche über technische Maßnahmen, die ich selbst gar nicht durchführe, weil nämlich diejenigen meiner Kollegen, die diese Maßnahmen durchführen, dies zwar sehr gerne tun, aber weit weniger gerne ihre hochdotierte Zeit damit verschwenden, ihre Patienten vernünftig zu beraten. (einen Zettel über medizinische Aufklärung unterschreiben zu lassen, ist in meinem Verständnis keine vernünftige Beratung).
Dies wird dann recht gerne anderen überlassen, da sprechende Medizin und all dieses unnötige Gelabere bekanntlich mehr oder weniger gar nicht honoriert wird.

Sie wissen genau so gut wie jeder andere, dass den meisten Menschen durch den alleinigen Einsatz teurer Technik kaum geholfen werden kann und dass unser Gesundheitssystem die Gier all derer, die wider besseres Wissen, genau diese Methoden propagieren, kaum noch tragen kann.
„Wider besseres Wissen“ sage ich hier aus gutem Grund, da nämlich zu meinen Patienten etliche medizinische Professoren, Chefs großer pharmazeutischer Unternehmen, Biochemiker und Chefs von Krankenkassen gehören, Menschen also, die offiziell meine Methoden ablehnen, am eigenen Leib aber dann doch bevorzugen.

Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Es ist ein Fakt, dass die Krankenkassen und damit ihre Beitragszahler in erster Linie die medizinische Industrie subventionieren, was sicherlich nicht Ihre Schuld als Sachbearbeiter, sondern systembedingt ist.
Üblicherweise beschwere ich mich darüber nicht, sondern finde mich damit ab, da ich meinen Berufsweg selbst gewählt habe und es mir Freude bereitet, Menschen zu helfen.

Was mich allerdings nicht so erheitert, ist die herablassende und geradezu diffamierende Art, mit der Sie in einem allerersten Schreiben meine ärztliche Approbation als solche in Frage gestellt haben, dann „aus Kulanzgründen“ ein paar meiner Maßnahmen übernommen haben und dann zunehmend immer mehr Maßnahmen ablehnten.
Ich wiederhole:
Über die Angemessenheit meiner Methoden entscheide als Ärztin ich. Dies ist nicht Ihre Aufgabe.


Ihre Richtlinien bezüglich der Honorierung wiederum sehen vor, dass Außenseitermaßnahmen zu honorieren sind, wenn alle anderen Maßnahmen versagt haben.
Das heißt:
Ihre Aufgabe ist es, in jedem Fall die beste Maßnahme für Ihre Kunden (!) zu unterstützen. Das kann doch nicht so schwer sein, wenn Ihr Patient sich nach bestimmten Maßnahmen deutlich besser fühlt.

Im Falle meines Patienten ist dies sicherlich der Fall und auch wenn viele seiner Beschwerden, die zu einem großen Teil iatrogen, das heißt durch Medizin hervorgerufen, sind, nicht mehr reversibel sind, so ist es unbestreitbar, dass mein Patient im Rahmen meiner Behandlung sehr viel Lebensqualität gewonnen hat.
Aus einer ehrlichen Kosten- Nutzen Perspektive betrachtet, bin ich außerdem spottbillig. Ich koste nicht mehr als ein guter Friseur und ich richte noch weniger Schaden an.

In den Augen meines Patienten freilich musste es durch Ihr Verhalten ab einem gewissen Punkt so aussehen, als ob ich mich ungerechtfertigt bereichern wollte.

Dies lässt fast vermuten, Sie hätten es nach dem Prinzip divide et impera- teile und herrsche, darauf angelegt, das Vertrauensverhältnis zwischen Ärztin und Patient systematisch zu unterminieren.

Dies halte ich für ausgesprochen schäbig.
Dies wäre nun wirklich nicht notwendig gewesen.
Oder vielleicht doch?
In diesem Falle frage ich Sie: Cui bono? Wem nutzt es?
Und nutzt das auch Ihnen?

Mit besten Wünschen,

Ihre Christine Bodenschatz Li

Wie läuft denn eine Sitzung bei Ihnen ab?

 

Ich kann es selbst kaum glauben, doch es ist wahr. Obwohl diese kleine Ansammlung meiner vermischten Gedanken nur schwer zu finden ist und ich aus Prinzip keine Werbung dafür betreibe, landen täglich mehrere Menschen bei mir. Das Ergebnis sind viele nette und interessante Mails und immer wieder diese eine Frage:
Wie läuft denn eine Sitzung bei Ihnen ab?
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Akupunktur bei traurigen Erinnerungen, Traumata, Bösen Geistern

Erinnerungen
Oft ist die üble Erfahrung vergessen, die uns krank gemacht hat. Akupunktur behandelt das Qi. Danach fließt es wieder. Das reicht, um gesund zu werden.
Bei Dingen, die noch in uns wirken, kann es sein, dass Erinnerungsfetzen aufsteigen. Notwendig für die Behandlung ist dies nicht.

Die alten Chinesen liebten die Akupunktur zum Teil wohl auch deshalb: Sie erlaubt den Menschen, das Gesicht zu bewahren. Nichts muss ausgesprochen werden. Es fließt von selbst. Schweigen ist nicht das gleiche, wie in sich hineinfressen. Eine Träne, ein Lachen,
ein Gluckern im Bauch können genauso viel bedeuten. Das Reden hat in der chinesischen Medizin keinen so hohen Stellenwert wie bei uns. Zu viel Reden schädigt das Qi, heißt es.

Traumata
Die heutige Traumatherapie lässt die Dinge, die jemand aus gutem Grund vergessen hat, so lange im Dunkeln, wie sie im Dunkeln bleiben möchten. Die Gründe dafür sind anders als bei den alten Chinesen: Ein Trauma noch einmal zu durchleben, führt zu erneutem Trauma. Hinzu kommt, dass uns für Dinge, die uns widerfahren sind, bevor wir das Sprechen erlernten, die Worte fehlen. Mit Akupunktur lassen wir die Gefühle noch ein letztes Mal fließen. Wortlos, vorsichtig und ohne den Film. Fließen die Gefühle, fließt das Qi. Fließt das Qi, steigt die Energie. Wir schlafen tiefer und sind entspannter. Der Stoffwechsel verbessert sich. Appetit und Grundumsatz steigern sich. Wir werden kräftiger und wieder froh.

Böse Geister
Wenn der Stau behoben ist, möchten manche ihre „bösen Geister“ und die Ängste und Glaubenssätze, die damit in Verbindung stehen, ganz loswerden. Oft sind solche „Geister“ Menschen, die uns nicht loslassen wollen oder die uns einst geschädigt haben. Tote und Lebende. Im Leben oder in unserer Phantasie. Zum „Austreiben der Geister“ verwenden wir uralte Punktkombinationen. Daoistische Geisterpunkte mit magischem Potential, die giftiges Qi aus dem Herzen vertreiben. Solche Punkte sind oft recht schmerzhaft. Es kommt zu Trance und Regressionen. Tränen fließen und die Sitzungen können vorübergehend laut werden. Unterstützend kann eine besonders giftige Erinnerung mit NLP unschädlich gemacht werden.

Wie immer wir sie nennen mögen:
Böse Geister, Giftiges Qi, Besetzungen,
Traumata, Verstrickungen.
Wir brauchen Mut, um sie loszulassen.

Neuprogrammierung: Charakter ist kein Schicksal
Lang zurückliegende Erfahrungen haben unser Selbstbild geprägt und zu Glaubensätzen geführt wie:
Ich kann das nicht.
Ich kann gar nichts.
Niemand ist für mich da.
Ich muss alles allein machen.
Ich bekomme nie genug.
Ich bin wertlos.
Ich bin eine Versagerin.
Ich bin nicht gut genug.
Ich verdiene keine Liebe.
Ich bin dumm/hässlich/dick/…. ….

Im Unterbewusstsein aber richten solche Sätze großen Schaden an. Denn wie ein Kind legt das Unterbewusstsein großen Wert darauf, immer wieder bestätigt zu werden. So bringt es uns immer wieder in Situationen, in denen unsere traurigen Sätze bestätigt werden.

Die Lösung heißt: Raus damit und das Unterbewusstsein mit neuen Glaubenssätzen programmieren. Zum Beispiel mit Hypnose und Selbsthypnose. Charakter ist kein Schicksal, sondern eine täglich neue Entscheidung.

 

Meine Praxis: Medizin der Seele, Chinesische Medizin und Trance in Hamburg

Christine Li- Medizin der SeeleEin paar Jahre der Beinah-Unsichtbarkeit haben nicht ausgereicht: Meine tapferen Patientinnen und Patienten haben mich immer wieder aufgespürt, trotz ständig wechselnder Adressen, unbeantworteter e-mails, seltsamster Gerüchte im Internet und falscher Telefonnummern in den diversesten Verzeichnissen. Ich bin sehr gerührt und dankbar und bitte von Herzen um Verzeihung für Ihre Kontaktversuche, die manchmal wissentlich, meist aber unwissentlich an mir abgeperlt sind.

Nun ist es soweit. Die kontinuierliche Herausforderung und die Freude bei der Arbeit haben mich inspiriert, für all die lieben Menschen, die mich so oder so finden, einen neuen, schönen und leicht zugänglichen Ort zu schaffen. Mitten in der Stadt und doch so ruhig wie eine kleine Insel und nah am Wasser gebaut.

Kurzum: Ich hab wieder eine Praxis. Klein und dabei die schönste, die ich je hatte.

und hier ist sie:
Christine B. Li
Praxis für kreative Chinesische Medizin und Trance
Deichstraße 36
20459 Hamburg

Hier sehen Sie die idyllische Deichstraße –  wegen ihrer barocken Architektur allen Touristen wohlbekannt, mitten in der Altstadt, im Nicolaiviertel, zwischen Rödingsmarkt und Speicherstadt, an der U 3 und allen Buslinien, die am Rödingsmarkt halten. Parken geht auch, behaupten manche.

Wenn Sie Fragen zu meiner Arbeit haben oder einen Termin vereinbaren möchten, erreichen Sie mich am besten über das Kontaktformular.
Ich lese alle Mails persönlich und berate Sie so gut ich kann.

Ihre Daten werden von niemandem sonst eingesehen. Deswegen kann meine Antwort auch einmal ein oder zwei Tage auf sich warten lassen (während der Schulferien eventuell länger).

MeineTelefonnummer lautet: 040 87509726.

Sie können mich grundsätzlich immer anrufen. Auch am Wochenende.
Ich empfinde dies nicht als unhöflich.
Ihre Anrufe werden mir nachgeleitet. Aber ich nehme nicht immer ab.
Bitte empfinden Sie dies ihrerseits auch nicht als unhöflich.
Es gibt keine Mailbox, da ich selbst auch nicht gerne auf ein Band spreche. Manche sagen, ich bin schwer zu erreichen. Dies tut mir leid.
Gute Erfahrungen machen meine PatientInnen morgens zwischen 9-9.30 h.

Termine: Montag bis Freitag, nach Vereinbarung und in sehr dringenden Fällen immer.

Bringen Sie  Zeit mit und halten Sie am Besten den Tag frei, um Ihre Arbeit in aller Ruhe wirken zu lassen.

Die Abrechnung erfolgt bei medizinischen Tätigkeiten (chinesischer Medizin, Akupunktur und Kräuter, medizinische Hypnose) nach der Gebührenordnung und es bestehen immer gute Aussichten, dass die Privatkassen meine Dienste übernehmen. Dies müssten Sie aber bitte selbst abklären.
Für medizinisch nicht erforderliche Dienstleistungen,
zum Beispiel wie:

  • Rückführungen,
  • Zurückholen der Seele nach Trauma und Verlust (soul retrieval)
  • anderen Geburtshilfen für die Seele (Krafttierarbeit, Power-retrieval)
  • Visionssuchen
  • Hilfe beim Schlafen
  • Zeitdruck
  • Innerer Unruhe
  • Liebeskummer
  • Einsamkeit
  • Findung neuer Lebensziele
  • und …gibt es leider keine Ziffern in der Gebührenordnung.

Schauen Sie ab und zu mal hier auf diesen Blog. Ich werde versuchen, so ehrlich ich kann, zu beschreiben, was mich bewegt und wer ich bin, denn meine eigene Menschlichkeit ist die Grundlage meiner Arbeit.

Am schönsten wäre es, wenn einige meiner KlientInnen hier posten könnten, wie es ihnen bei mir ergangen ist oder auch, was sie sich noch wünschen und erträumen. Dafür gibt es das Gästebuch.