Angst vor Nadeln? Moxibustion!

Es geht auch ohne Nadeln: Moxibustion schmilzt Angst und Kälte

Wo die Akupunktur den stagnierten inneren Fluss mit Nadeln in Bewegung bringt, arbeitet die Moxibustion mit Wärme. heilsames und blutbewegendes Beifußkraut (japanisch: Mogusa) wird über den Akupunkturpunkten verbrannt, heutzutage meist in Zigarrenform. Die Wärme dringt tief ein und schmilzt die eingefrorenen inneren Ströme. Eine beliebte Methode im Winter und bei Menschen mit Angst vor Nadeln.

Vielleicht interessiert Sie auch dieses: Nach der chinesischen Konstitutionslehre haben insbesondere Menschen des Holzes große Angst vor Metall. Solche Menschen sind oft künstlerisch, hochsensitiv und zart. Sie haben große, strahlende Augen und eine träumerische Seele.
Angst hat außerdem auch viel mit Kälte zu tun. In der modernen Traumatherapie gelten taube Hautareale, kühle Hautareale, kalte Finger und Füße und ständiges Frieren oder Zittern als Hinweise auf ein Trauma. Dieser Zusammenhang wurde in China bereits vor zweitausend Jahren beschrieben.

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Über Christine

Autorin, Sinologin und einstmals auch Ärztin für chinesische Medizin. Schreibt: Romane über chinesische Alchimisten, Initiaten, Heilerinnen, Piratinnen, Tiger und andere kindliche Seelen. Liebt: Trance und Träume. Das alte China. Alchemie, Magie und goldene Nadeln. Seelenwanderungen, Drachen, Transformationen, giftige Pflanzen und ihre flauschigen Katzen. Sucht: Gnosis. Bisherige Bücher: "Der Weg der Kaiserin", "Der Tanz des Schamanen", "Chinesische Medizin für den Alltag".