Heilen lernen: Worum es mir geht

Heilen ist immer eine Möglichkeit. Es ist eine Weile her, seit ich auf einem Ärztekongress in der Schweiz darüber gesprochen habe. Über ein Jahr.
Der Videoaufzeichnung des Vortrages gefällt mir immer noch. Auch wenn es mir, wie wohl den meisten, schwerfällt, mir selbst zuzusehen.
Doch sehen Sie selbst:

Video: Heilen lernen- Chinesische Medizin zwischen Quantenmedizin und Schamanismus

Den Text des Vortrages, so in etwa, finden Sie auch hier.

Dieses Jahr werde ich zu verschiedenen Anlässen mehr über Heilung, heilen lernen und Heilertraditionen erzählen. Über Quantenmedizin. Über Schamanismus. Über verlorene Seelen und wie wir sie zurücksingen können. Über Angst, die uns in die Nieren fährt, über übles Qi und andere dämonische Gestalten, und wie wir sie wieder herausbekommen. Über Mars und Venus, im Körper vertreten durch Herz und Lunge, und über die Alchemie von Feuer und Wasser. Es sind träumerische Themen. Geschichten und Bilder. Mythen und Legenden. Meine Medizin ist eine Medizin der Gefühle, der Träume, archaisch und intuitiv.
Heilung wird durch unsere Gefühle kreiert, im Unterbewusstsein, dessen Sprache der Körper selbst ist. Das Unterbewusstsein mag weder komplizierte Reden noch giftige Pillen. Daher verzichte ich auf beides.

Es liegt mir am Herzen, möglichst vielen Menschen zu erzählen, dass Medizin weder angsteinflößend noch unverständlich sein muss. Heilung liegt in unserer Natur.

Jede Mutter, jeder Vater, die oder der jemals einem Kind die Hand aufgelegt hat, um seine Bauchschmerzen zu lindern, weiß das sehr wohl.

Vor über fünfundzwanzig Jahren habe ich begonnen, chinesische Medizin zu unterrichten, und obwohl ich davor selbst ein jahrelanges und kompliziertes Studium in China durchlaufen hatte und auch später keine Mühe gescheut habe, immer wieder möglichst viel Wissen und Erfahrung aus aller Welt zusammenzutragen, ist meine Schlussfolgerung aus vielen Jahren der Mühe und des Gebüffels:

Heilen sollte deutlich leichter gehen.

Die Medizin der Zukunft wird ganz leicht und liebevoll sein. Sie muss es sein.
Denn so, wie es zur Zeit läuft, mit Angst, Einschüchterung und autoritärem Getue wird kaum jemand gesund und froh. Kranke brauchen Hoffnung .
Und Zeit.
Genau wie ihre Ärzte.
(Mit Ärzten meine ich im Übrigen jede Art von Ärzten, nicht nur uns westlich universitär zertifizierte, sondern all diejenigen, die ihr Leben in den Dienst der Heilung stellen. Ganz gleich, welchem Medizinsystem oder welcher Tradition sie angehören. Manche davon werden zu Heilern. Manche nicht.)

Ein weiterer Vorstoß in Richtung Leichtigkeit in der Medizin, nun schon viele Jahre her, war mein kleines Buch über Hausmittel. Selbstheilung mit einfachen chinesischen Familienrezepten. Inzwischen leider nur noch für Kindle.

Am vierten Mai beim Qi Gong Kongress in Hamburg versuche ich in einer Stunde die gesamte chinesische Medizin zu erklären.
Mal sehen, obs klappt.

Der Vortrag trägt den Titel:

Die magischen Wurzeln des Qi Gong

Qi Gong (ausgesprochen Tschi Gung) – ist eine andere Art mit dem Qi zu arbeiten. Akupunktur oder Moxibustion sind andere Wege, die von mir auch gerne als „Qi Gong für Faule“ bezeichnet werden.
Doch ob selbstgemacht mit täglichem hingebungsvollen Üben- oder durch ein paar Nadeln.
Arbeit mit dem Qi ist ein wundervoller Weg zu Heilung und Glück. Wie funktioniert dieses Wunder?
Auf diesem Vortrag geht es unter anderem um Qi und Shen, die geheimnisvolle Essenz, die Urseele und andere Seelenanteile, Himmel, Mensch und Erde aus der Sicht alter chinesischer Ärzte und Schamanen. Die Macht der Intention. Antike Quantenheilung.

TCM: Ganz einfach und zum Nachempfinden.
Vorkenntnisse sind keine erforderlich.

Worum es mir bei all dem geht?
Wir alle können heilen, uns selbst heilen und andere heilen.
Ist gar nicht so schwer. Mutter Erde hat uns so gemacht.
Wird Zeit, uns dieses Recht wieder zu nehmen.
Ganz einfach.

Ein Gedanke zu “Heilen lernen: Worum es mir geht

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