Termine für Zürich und Hamburg, mein Buch über das Heilen und von der Einsamkeit

In den vergangenen Jahren habe ich den größten Teil meiner Kraft in die Arbeit mit Euch gesteckt. Es war großartig und wir haben gemeinsam sehr viel erreicht. Zugleich haben viele von Euch gelernt, ihre Gesundheit und Ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und auch anderen zu helfen. Der Schnellball rollt und wächst. Wir Menschen werden wieder stärker.

Dies ist das eigentliche Ziel meiner Arbeit. Die beste Ärztin ist eine, die man nicht mehr sieht.

Auf der anderen Seite schreiben mir immer mehr Menschen, die auch gerne noch einmal von mir behandelt werden wollen. Ich behandle Sie weiterhin so gut ich kann.

Es ist mir eine Ehre.
Die Termine werden ein bisschen seltener werden- aber ich freue mich auf jede einzelnen und jeden einzelnen.

Herzlichst, Ihre Christine Li.

PS:
Inzwischen ist einige Zeit vergangen. Die Praxis ist geschlossen. Wenn Sie in Zukunft an einer Behandlung interessiert sind, können Sie mir gerne eine email mit dem Betreff „Behandlung“ schicken. Ich informiere Sie dann über zukünftige Behandlungsmöglichkeiten.
Wenn Sie über neue Bücher informiert werden möchten, bitte ich um eine email mit dem Betreff „Buch“. 
Lieben Dank,
Christine, Mai 2017

Christine Li

 

 

Auf Dauer kann ich aber nicht allen persönlich helfen. Es sind einfach zu viele und es ist auch nicht nötig.
Zum einen gibt es viele andere Therapeuten und Ärztinnen, auf allen Gebieten, und immer mehr verweigern sich, wie ich, dem medizinischen System.

Vor allem aber- und hier wird es neu:

Es gibt einen besseren Weg. Wir können uns alle selbst heilen. Das ist unsere Natur.

Im Verlauf der letzten Jahre habe ich daher angefangen, alles, was ich über das Heilen weiss, so zusammenzufassen, dass alle Menschen, die wirklich ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen wollen, dies auch können werden.
Das Ergebnis wird ein neues Buch über das Heilen sein. Ein wenig darüber habe ich in meinen Videos über das Heilen erzählt. Und wer meine frühere Arbeiten, meine Bücher und Vorträge kennt, weiss, dass ich immer an diese eine Wahrheit geglaubt habe:
Wir Menschen können uns selbst heilen.

Anfangen hat es bei meinen Büchern über chinesische Hausmittel, die leider in Deutschland vergriffen sind (in Spanien und Frankreich gibt es sie noch). Weiter ging es mit dem „Tanz des Schamanen“ und dem 2015 neu auf Englisch erschienenen „Weg der Kaiserin“-
Von Anfang an ging es mir immer um Selbstheilung und Selbstermächtigung.

Das neue Buch über das Heilen macht noch weniger Kompromisse.

Im Augenblick sieht mein Buch über das Heilen so aus.

Im ersten Teil beschreibe ich, wie wir uns selbst krank machen. Es geht mir weniger um die Anatomie und Physiologie, als um unsere inneren, geistigen Vorgänge und unsere, meist gestörten, Beziehungen zur unsichtbaren Welt.
Dieses Buch wird ein Wegweiser sein, der uns hilft, uns wieder in der geistigen Welt  einzunorden.

acht Winde der HeilungDieser erste Teil des Buches über das Heilen wird so sein, das jeder Mensch ihn einfach lesen und begreifen kann. Es ist gut, zu verstehen, wie alles zusammenhängt. Dafür braucht es keine medizinische Vorbildung. Schliesslich erlebt ja jede von uns aus erster Hand und mit jedem Atemzug, wie ein Körper funktioniert (oder auch mal nicht so funktioniert, wie wir es gerne hätten). Zugleich hoffe ich, auch erfahrenen Therapeuten und Ärztinnen neue Ideen für ihre Arbeit zu geben.

Im zweiten Teil des Buches über das Heilen beschreibe ich den Weg, auf dem wir unsere eigene heilende Kraft wieder entfalten. Dies wird ein einfaches Ritual sein, das am besten in Gruppen durchgeführt wird. Das Ritual ist Ergebnis vieler Jahre von Arbeit und Meditation und entstand als Vision nach Gesprächen mit meinem guten Freund Sandro. Zum ersten Mal haben wir dieses Ritual auf einem Kurs über das Heilen im Tessin erprobt und wir waren selbst überwältigt von der Macht, die eine solche, sehr einfache Gruppenarbeit aktivieren kann.

Wer (noch) zu schüchtern, zu alleine oder zu isoliert lebt, kann das Ritual auch alleine oder zu zweit durchführen. Es ist dann mehr eine Meditation oder ein Gebet und kein Ritual. Das ist vollkommen in Ordnung.

Mächtiger sind wir jedoch in Gruppen, denn in einer Gruppen kanalisieren wir unterschiedliche, teils gegensätzliche Energien und verbinden diese zu einem einzigen Strom. Wir wachsen damit über unsere Grenzen hinaus.

Warum viele so gerne alleine bleiben

Alleine zu sein ist ein wichtiger Weg, um uns mit den Ahnen oder anderen Kräften zu verbinden. Längeres Alleinsein ist Teil jeder schematischen Ausbildung. Doch traditionelle Schamanen sind Teile einer mächtigen Gemeinschaft. Während die Schamanen sich der Härte der wilden Naturwesen aussetzen, gibt es im Hintergrund eine Gruppe, die für sie betet und die sie zurückholt und wieder aufpäppelt. Ohne diese Gruppe wären traditionelle Schamanen auf Dauer nichts als vor sich hinmurmelnde Verrückte.
Sich alleine in die Natur zu begeben, ohne eine Gemeinschaft zu haben, zu der wir zurückkommen können, geht selten gut. Nicht, weil uns eine Schlange beissen könnte oder wir vom Berg stürzen könnten, sondern weil wir ohne andere Menschen unsere Menschlichkeit verlieren. (Von all den, von anderen Menschen bereitgestellten Wildnis-outfits, auf die wohl kaum jemand verzichten möchte, mal ganz abgesehen.)

Viele von uns bevorzugen relatives Alleine-sein im Alltag, weil wir daran gewöhnt sind, dass wir in einer Gruppe unsere Individualität abgeben müssen, dass wir in einer Gruppe ständig verglichen werden, getadelt werden, nicht gut genug sind, getestet und zurechtgestutzt werden.
So kennen wir das aus der Schule, aus dem Beruf, manche aus dem Militär. Und genau so wollen wir es nicht! Diese Art von Gruppen sind Gruppen, die anderen als Instrumente dienen. Es sind Werkzeuge. Mehr nicht.
Eine mächtige Gruppe, ein Stamm, ein Clan, beruht auf gegenseitigem Respekt. Die Menschen werden hier gerade eben nicht gleichgeschaltet. In einer heiligen Gruppe darf jede so bleiben, wie sie ist. Dazu bedarf es keiner „Du Darfst“ Margarine.

Das momentane alleine-vor-sich-hinwursteln ist Teil unserer momentanen universellen Krankheit. Wir sind so gemacht worden. Wir sind Opfer eines jahrtausendelangen „Teile und Herrsche“.
(Wer sich die aktuelle Situation in Deutschland ansieht, erkennt dies ohne weiteres.)

In Wahrheit sind wir Menschen sind stark. Aber nur als Rudeltiere. Wird ein Rudeltier von der Herde getrennt, überlebt es nicht lange. Die meisten spüren dies. In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, wie sehr Menschen darunter leiden, einsam und isoliert zu leben.

 

Einsamkeit schmerzt und auch, wenn das Ego krakeelt: „ich brauch niemanden“- auf Dauer bringt die Einsamkeit uns um.

Wir sind nicht dazu gemacht, in kleinen Kartons und Boxen zu leben und die Welt über einen Bildschirm zu betrachten. Wir sind dazu gemacht, in heiliger Gemeinschaft zu leben, gemeinsam zu produzieren und gemeinsam zu feiern. Indem wir uns pausenlos misstrauisch beäugen und gegenseitig vergleichen, wer der/die reichste, schönste, schnellste und schlauste ist, schwächen wir uns. Dieses krankhafte Vergleichen wird uns von klein auf beigebracht. Wir werden darauf getrimmt, verzweifelte Narzissen zu sein. Wir können das aber jederzeit wieder loslassen.

Es liegt uns an uns, aus dieser Vereinzelung wieder herauszutreten und unsere Macht wieder zu erlangen. Andernfalls wird es uns nicht mehr lange geben.
(Kleiner Tipp: online-Dating ist nicht der Weg)

So. Damit befasse ich mich gerade. Mit dem Buch über das Heilen. Teil eins, der über das Krankwerden, wächst und gedeiht und geht auf wie eine Hefeteig auf Hawaii. Um das alles zu ordnen und für alle verständlich zu halten, brauche ich Zeit und Geduld. Zwischendurch sitze ich nur so rum und bin verwirrt. Das braucht auch Zeit. Daher gibt es weniger Blogposts. Ich bitte um Verständnis.
Ich werde zwischendurch immer mal wieder posten, wie weit ich bin.

Und natürlich hätte ich wirklich gerne Hilfe. Ich würde mich riesig über Meinungen und Ideen freuen.

Wie werden eurer Meinung nach Menschen krank. Und wie werden sie gesund. Habt ihr selbst schon Erfahrungen damit gemacht, euch selbst ganz bewusst zu heilen? 

Und hier noch mal die links zum selbst buchen. Ich antworte auch gerne auf mails, aber wer sich traut und selbst bucht, hilft mir wirklich sehr.

Christine Li in Zürich buchen.

Christine Li in Hamburg buchen.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Medizin von Christine. Permanenter Link des Eintrags.

Über Christine

Ärztin und Heilerin für Chinesische Medizin, Akupunktur, Trance und Träume. Aber auch Tänzerin, Dichterin, Liebende und weise Frau. Zuständig für das ganz alte China, Daoismus, Yin und Yang, Geister, Drachen, Liebeskummer, Ängste und heilsame Transformationen. Bücher: "Der Weg der Kaiserin", "Der Weg des Schamanen", "Chinesische Medizin für den Alltag" und bald noch viel mehr.

6 Gedanken zu “Termine für Zürich und Hamburg, mein Buch über das Heilen und von der Einsamkeit

  1. Ich freue mich schon so auf das kommende Buch!
    Und bin ausserordentlich dankbar für Ihren blog.

  2. Super spannend das mit den gruppen und der Einsamkeit. Eins meiner Lieblings-drüber-grübel-themen 😉 mir fällt das sehr auf wenn ich in der marokkanischen familie meines mannes bin. Ganz viele menschen zusammen alle nett alle entspannt eigentlich alles gut und ich sitze dazwischen völlig versteinert und unfähig mich zu entspannen oder gar wohl zufühlen. Dann habe ich letztens eine geführte meditation gemacht bei der man sich ein ziel vorstellen sollte (meins:genauso entspannt sein wie alle anderen) und dann was einen davon abhält (unsicherheit, angst, usw.) Dann sollte man den teil der einen davon abhält fragen warum er das tut. Und aufeinmal war mir glasklar dass dieser teil versucht mich zu schützen. Und es absolut gut meint. Das war mir ganz neu bisher hab ich immer recht erfolglos versucht ihn irgendwie zu bekämpfen aber so kommt man da wohl nicht weiter.? Und ist auch irgendwie gemein wenn er es nur gut meint. Ganz lieben Gruß (auch von der baby-dame die als blinder Passagier im tessin mit dabei war)

    • liebe Chiara, zehntausend gute Wünsche für den blinden Passagier.
      Und danke für den Hinweis. Sicherlich kennen viele dueses Phänomen. Etwas in uns selbst behindert uns und ja, neistens in guter Absicht.
      Was diese wohlmeinenden, aber hinderlichen inneren Anteile betrifft, so lassen sie gerne mit sich reden und ihre Job Beschreibung neu definieren. Statt Angst und Versteinerung in Gruppen könnten sie zb Kribbeln in der Nase, oä, kreieren, falls von der Gruppe wirklich Gefahr ausgeht oder jemand nicht gut für uns ist.

      Das geht erstaunlich leicht. Auch körperliche Krankheiten, v. a. Schmerzen lassen sich so umprogrammieren. Im NLP ist das Standard. aber es braucht gar nicht soviel trara. Die inneren Anteile sind meist freundlich und lassen mit sich reden und hören auf, sich übermässig einzumischen, wenn sie etwas Sinnvolleres zu tun bekommen. Das schafft Raum, eventuelle tiefere Ängste zu betrachten. denn die Frage sind viele: Was könnte passieren? Was ist vielleicht schon passiert? Wovor fürchten wir uns wirklich? Wo warnt uns unsere innere Stimne vor schlechter Energie und wo sind wir einfach „komisch“ aka traumatisiert?

      sei umarmt,
      c

  3. liebe Christine, da hast du den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch ich bin überzeugt, dass die Atomisierung in der Gesellschaft von den meisten Menschen nicht gut verkraftet wird. Ich glaube sogar, dass der Wunsch nach Anerkennung und Zugehörigkeit in diesen Tagen im Kauf-rausch seinen Ausdruck findet – im Kapitalismus ein sehr angenehmer Nebeneffekt der daran Verdienenden. Doch je bewusster wir werden und erkennen, dass Gemeinschaft der Schlüssel zu Gesundheit und Frieden ist, desto mehr Boden werden wir gut machen ( im wahrsten Sinne des Wortes ).

    Zu deiner Bitte: Sitze ich doch neulich in Bordeaux beim Abendessen mit einer Freundin. Sagt sie: „Du weißt ja, ich symptomisiere sehr stark“ und beschreibt damit, dass psychisches Unwohlsein sich bei ihr in körperlichen Beschwerden und Schmerzen äußert. „Doch stell dir vor,“ fährt sie fort, “ seit ich mit den Körperteilen rede und ihnen sage „du brauchst das nicht länger für mich tragen“, sind die Schmerzen weg. Auf diese Weise sind die Rückenschmerzen verschwunden unter denen ich vier (VIER !!!) Jahre gelitten habe. Was sagst du?“

    Ich lächel nur, hatte gerade deinen Blog gelesen. Hast ein schön großes Feld kreiert, danke! Ich umarme dich herzlich und sende lächelnde Grüße, wo auch immer du grad bist … Susanne – La Imperial Feng
    https://laimperialfeng.wordpress.com/