Vermächtnis einer Medizinstudentin

Manchmal werde ich als zu radikal betrachtet. Etwa, wenn ich über die Einschüchterung von Patientinnen schreibe, über die Stigmatisierung durch Diagnosen, über iatrogene Traumata (Traumas also, die durch Medizin und medizinische Behandlung hervorgerufen werden.)Die Menschen, die sich an mich wenden, sehen dies anders.Viele, vielleicht die Hälfte meiner Klientinnen und Klienten, sind selbst in medizinischen und therapeutischen Berufen beschäftigt. Sie wissen, wovon ich rede.

Vielen reicht es, einmal ihr Herz auszuschütten. Manchmal ist es zu spät. Gestern erreichten mich gleich zwei solcher Briefe von jungen, klugen und reflektierten Frauen. Beide Briefe zerrissen mir buchstäblich das Herz.

Dies ist der Brief einer Medizinstudentin.

Er spricht für sich selbst.

Heute um 4:12 PM
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in meine Medizin von Christine. Permanenter Link des Eintrags.

Über Christine

Autorin, Sinologin und einstmals auch Ärztin für chinesische Medizin. Schreibt: Romane über chinesische Alchimisten, Initiaten, Heilerinnen, Piratinnen, Tiger und andere kindliche Seelen. Liebt: Trance und Träume. Das alte China. Alchemie, Magie und goldene Nadeln. Seelenwanderungen, Drachen, Transformationen, giftige Pflanzen und ihre flauschigen Katzen. Sucht: Gnosis. Bisherige Bücher: "Der Weg der Kaiserin", "Der Tanz des Schamanen", "Chinesische Medizin für den Alltag".