Zeit und Geld

Kurz und konkret:

Für erste Sitzungen empfehle ich 120 Minuten.

Ich orientiere mich an einem Stundensatz von 120 Euro- im Einzelfall kann es, je nach den Gebührenordnungsziffern etwas mehr oder weniger sein.
Zahlung mit ec Karte ist in Vorbereitung.


Privatversicherte: Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig, welche Behandlungen Ihre Kasse erstattet:

Sie erhalten für meine ärztliche Leistungen eine Rechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Sie können diese bei ihren Kassen einreichen. Ob Ihre Kasse Ihnen meine Behandlungen erstattet, liegt in erster Linie an dem Vertrag, den Sie mit ihrer Kasse abgeschlossen haben. Bitte erkundigen Sie sich im Vorwege, ob bestimmte Leistungen (zum Beispiel Akupunktur, homöopathische Erstanamnesen oder Hypnose ) von der Erstattung ausgeschlossen sind und teilen Sie mir dies mit, bevor ich Ihre Rechnung erstelle. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich nicht  helfen kann, wenn Ihre Kasse bestimmte Behandlungen nicht vorsieht.

Ich berechne im Allgemeinen den 2.3 fachen Satz. Manche neueren Verträge der Privatkassen genehmigen nur den einfachen Satz.
Ich versuche, unsere Sitzung, so gut es geht, in Form von Ziffern der Gebührenordnung abzubilden, wobei ich mich wie bei den Selbstzahlern an einem Satz von etwa 120 Euro pro Stunde orientiere. Dabei erscheinen oft „krumme“ Zahlen, wegen der Gebührenordnungsziffern.

Gesetzlich Versicherte müssen leider selbst bezahlen:
Gesetzliche Kassen übernehmen meine Dienste nicht. Wenn Sie ein Rezept für Akupunktur erhalten haben, bitte ich Sie, sich an eine Kollegin oder einen Kollegen mit Kassenzulassung zu wenden.

Zeit ist nicht Geld. Zeit ist Leben. Geld ist nichts.

Gönnen Sie sich vor und nach der Sitzung etwas Zeit.

(Wenn Sie keine haben, Finden Sie hier ein Mittel gegen Zeitdruck)

Springen Sie nach der Sitzung nicht gleich ins Auto. Dies gilt insbesondere nach Sitzungen mit Hypnose, Trance oder Rückführungen.
Flanieren Sie lieber eine Weile durch die winzigen Straßen der Altstadt, entlang der Kanäle und Fleete oder hinüber in die Speicherstadt oder gönnen Sie sich Muße in einem der kleinen Restaurants hier in der Deichstraße.

Zeigen Sie ihrer Seele, dass Sie es ernst meinen, mit dem Respekt für sich selbst.

8 Gedanken zu “Zeit und Geld

  1. Guten Tag Frau Bodenschatz-Li,

    seit einiger Zeit quält ich mich eine Urtikaria, diese Anfangs mit einem Quincke-Oedem aufgetreten ist. Das Oedem ist bis dato nicht mehr aufgetreten – die juckenden Pusteln sind geblieben. Diese treten mal verstärkt, mal weniger auf. Jedoch breiten diese sich langsam über den ganzen Körper aus. Die Hautärzte, die ich aufgesucht habe, sind der Meinung, dass erst nach dem Auslöser gesucht werden kann, wenn ich Beschwerdefrei bin. Gerne würde ich diese Beschwerden von Ihnen abklären lassen.

    Können Sie bitte einmal prüfen, ob meine Zusatzversicherung auch Ihre Abrechnung mit abdeckt: …. der erstattungsfähigen Kosten für die Behandlung durch Heilpraktiker im Rahmen der Gebührenordnung für Heilpraktiker (GebüH) einschließlich verordneter Arznei- und Verbandmittel.
    …. der erstattungsfähigen Kosten für die Behandlung von Ärzten, die die Zusatzbezei -chnung „Naturheilverfahren“ führen, im Rahmen der Gebührenordnung für Ärzte (GoÄ) einschließlich verordneter Arznei- und Verbandmittel

    Freundliche Grüße

    Tanja

    • Liebe Tanja,

      leider habe ich diesen Kommentar erst jetzt entdeckt. Das tut mir von Herzen leid. Die Fragen haben sich vermutlich für Sie erübrigt. aber für alle anderen hier noch einmal: Ich bin keine Heilpraktikerin und als Ärztin besitze ich keine Zulassung für Naturheilverfahren. Dadurch falle ich durch das Netz vieler Zusatzversicherungen. Oft bezahlen diese dennoch, da ich unter dem Strich, mit zwei, drei Sitzungen pro Klientin meist recht billig bin. Das wäre aber die Entscheidung der Kasse.
      Daher empfehle ich immer, diese anzurufen.
      Liebe Gruss,
      und noch einmal Entschuldigung,
      Christine Li

  2. Liebe Christine,
    Durch Zufall bin ich über Dein Buch „chinesische Medizin für den Alltag“ auf Dich gestossen. Völlig fasziniert von Deiner Art die Dinge in ihrer wahren Natur zu erfassen und zu benennen habe ich dann „den Weg der Kaiserin“ und „Donner, Wind und Berg“ gelesen. Hammergut.22
    Ich habe während dem Medizinstudium mit Akupunktur begonnen. Es hat mich immer mehr gepackt und jetzt, wo ich eigentlich den FA für Allgemeine Medizin habe, mache ich in der Praxis von meinem Mann (wir leben in der Schweiz und haben 2 Kinder) nur noch Akupunktur und das ist echt cool.
    Leider habe ich von chinesischen Kräutern noch keine Ahnung. Was ich suche, und darum schreibe ich Dir, ist ein Buch, wo all diese chinesischen Rezepte mit Befeuchten, Erde stärken und so weiter, mit deutschen /schweizer Zutaten und Kräutern zubereitet werden können. Weisst Du wie ich meine? Also z.B., was jemand mit rheumatischen Beschwerden oder Trockener Haut speziell essen könnte oder zubereiten könnte, was er aber hier im Migros oder im Naturkostladen bekommt. Wir leben völlig auf dem Land und kein Asienladen weit und breit.
    Danke vielmal für Deine Antwort!!!
    Ich hoffe ich werde Dich bald einmal pesönlich kennenlernen, ich hab gesehen, dass Du auf einem Kongress in Solothurn Referentin bist.
    Alles Gute derweil,
    Deine Christina

    • Liebe Christina,

      danke für Deinen Kommentar. Ich liebe Komplimente;-)
      Eigentlich habe ich in meinem Buch „chinesische Medizin für den Alltag“ genau das versucht. Ich habe buchstäbliche Stapel von chinesischen Büchern über Hausmittel nach Rezepten durchforstet, die mit simplen europäischen Zutaten auch funktionieren. Nur in wenigen Fällen habe ich auf chinesische Supermärkte oder gar Kräuterversand für chinesische Kräuter zurückgegriffen. Mein Hauptanliegen ist es, die Medizin wieder zu einer Praxis des Volkes zu machen. Medizin ist in den Händen von Fachleuten und vor allem der Industrie sehr schlecht aufgehoben, finde ich. Ich möchte, dass die Menschen die Angst vor ihrem Körper verlieren und ihr Heilsein als Teil des eigenen Lebensprozesses begreifen.
      In Westen ist die Kräutermedizin leider nicht so entwickelt wie in China, bzw, sie ist schon sehr frühzeitig abgewürgt worden und der Prozess der Illegalisierung hält an mit den neuesten Saatgutverordnungsplänen und Zulassungsbestimmungen für Naturheilmittel.

      Dein Wunsch, chinesisches Denken mit westlichen Kräutern und Nahrungsmitteln umzusetzen, ist klug und wichtig. Es gibt einige hier im Westen, die dies versuchen. Es klappt nur halbgut. Nicht, weil es hier nicht wundervolle Pflanzen gäbe, sondern weil wir kaum noch etwas über sie wissen.
      Umgesetzt wurde dieser Versuch zum Beispiel in einem Buch von Jeremy Ross über chinesische Medizin mit westlichen Kräutern. Ich finde es rechtr flach und nicht übermäßig hilfreich. Aber es ist ein Anfang. Im Grunde genommen, sind wir hier auf uns selbst gestellt.

      Für den Anfang empfehle ich Dir die ganz alten Kräuterbücher, also Mittelalter- Renaissance. Manchmal gibt es sie als Faksimile. Dort werden Kräuter, entsprechend der Humoralpathoogie als „trocknend“ oder „wärmend“ etc beschrieben. Such zum Beispiel mal nach dem Buch des Pietro Andrea Mattioli. Das ist von denen, die ich kenne, am hilfreichsten und vor allem brachst Du dafür kein Latein ;-). Oder das von Andreas Bock. Und natürlich Hildegard von Bingen, die ein besonderer Schatz ist und ihren ganz eigenen Weg geht und vor allem auch sehr viel über die Ernährung schreibt.

      Du brauchst Sie nicht alle zu besorgen, denn auch damals haben die Leute voneinander abgeschrieben und insgesamt muss ich leider sagen: Die Chinesen hatten das deutlich besser drauf…

      Mehr weiß ich leider nicht. Fang halt mal an. Wir bleiben in Verbindung.
      Liebe Grüße,
      Christine Li

    • Liebe Frau L.,
      vielen Dank für Ihre Nachfrage. Ich werde Ihnen gleich mit gesonderter Mail antworten.
      Für Behandlungen und andere persönliche Fragen ist es besser, das Kontaktformular zu verwenden, oder direkt an info@bodenschatz-li.de zu schreiben, da Ihr Anschreiben sonst für alle LeserInnen meines Blogs sichtbar wird oder, auch doof, im Spam Ordner landet.

  3. Liebe Christine Li

    sehr interessant Ihr Artikel zu ausgebrannten Heiler/-innen. Ich habe ihn jetzt 3 mal gelesen, zwischendrin haben Sie etwas verändert. Obwohl es der Zeitgeist ist, englisch perfekt können zu müssen, kann ich es nicht. Es liest sich einfach nicht.Ich weiss, worüber Sie reden, aber die Zwischentöne, die eine ja treffen sollen, die muss ich nachschlagen. Mühsam.
    Ich kann Deutsch sehr, sehr gut und würde gern e auf deutschen websites in deutsch lesen. Sie sind ja auch Deutsche (oder nicht?).Ich sprach neulich mit einer jungen Grafikerin über die Neugestaltung meiner homepage. Ich habe mir mit Mühe zusammengegrübelt, was sie meinte mit: green file, dummies, ach den Rest habe ich vergessen. Die Funktion „Sprache wählen“ funktioniert nicht. Ich finde den Artikel so wichtig, dass ich mich freuen würde, wenn sie ihn auf Deutsch rauslassen.

    Merci vielmoal (ich kann auch ausländisch)
    Heidelinde Weiss

    • Liebe Frau Weiss,

      meine Seite ist ja auch im Allgemeinen auf Deutsch geschrieben. Die „brennenden Babies“ sind ein Beitrag zu einem internationalen Kongress und wendet sich an ein intertnationales Publikum und die internationale Sprache ist halt nun einmal Englisch: andernfalls müsste ich den Text in vielen verschiedneen Sprachen abfassen und das wäre dann auch wiederum zu mühsam. Vielleicht mögen Sie stattdessen einen anderen Beitrag von mir lesen…

      Liebe Grüße,
      Christine Li

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